Die Wiener Restaurantwoche ist wieder da! Jetzt Tischreservierung vor allen anderen sichern.

Vom 2. bis 8. März findet auch heuer wieder die Wiener Restaurantwoche mit über 80 ausgewählten Spitzenlokalen und Haubenrestaurants statt. Tische können offiziell erst ab dem 17. Februar reserviert werden, Geizhals-User können sich jetzt schon mit dem untenstehenden Code Tischereservierungen vor allen anderen sichern.

Die besten Köche der Stadt zeigen mit speziell kreierten menüs was in ihnen steckt. Als Gast profitierst du außerdem von den außergewöhnlich moderaten Preisen: €14,50 für den 2-Gänge-Lunch und €29,50 für das 3-Gänge-Dinner. Lediglich Restaurants mit zwei oder mehr Hauben dürfen einen höheren Betrag verlangen

Da begehrte Plätze üblicherweise kurz nach dem offiziellen Reservierungsstart ausgebucht sind, gibt es für Geizhals-User die Möglichkeit mit dem Geizhals-Frühbuchercode Tische bereits ab dem 13. Februar zu reservieren.

Tische können unter restaurantwoche.wien/geizhals reserviert werden. Dazu einfach dem Link folgen und untenstehenden Frühbucher-Code einlösen.

In diesem Sinne wünschen wir einen guten Appetit!

 

FRÜHBUCHER-CODE: GENUSS


Let's talk about Sex, Baby!

Die schönste Nebensache der Welt ist bekanntlich nicht Schokolade, auch nicht Rosen, Parfum oder Schmuck, sondern eben Sex. Grund genug für uns anlässlich des Valentinstags einen ganz besonderen Produkttest zu machen: Denn wir testen Sex Toys auf ihre Multifunktionalität und präsentieren euch vier kreative und erotische Überraschungen mit denen ihr euren Partner oder eure Partnerin am Tag der Liebe verwöhnen könnt.

Zuhause ist es doch am schönsten…

Es muss nicht immer das teure Restaurant sein! Dieses Jahr lautet die Devise: Zuhause verführen statt zum Essen ausführen. Wer den Liebsten oder die Liebste bereits beim Nachhausekommen in Stimmung bringen möchte, tut das am besten mit einer vielversprechenden Nachricht. Diese kann zum Beispiel mit Hilfe eines Analplugs mit Saugfunktion problemlos im Vorzimmer an einem Spiegel angebracht werden. Dazu einfach den Saugnapf befeuchten und an die gewünschte glatte Oberfläche kleben – hält auch mit Notizzettel wunderbar!

Für die richtige Atmosphäre sorgen

Kerzen, Rosenblüten und Herzluftballons tragen als Deko-Elemente zu einer romantischen Stimmung natürlich erheblich bei. Wer auch für ein bisschen erotischen Flair sorgen möchte kann aber auch zu ganz anderen Maßnahmen greifen: Wie etwa fliegende Kondom-Ballons! Alles was man hierfür benötigt ist eine kleine Flasche Helium und eine Packung Kondome. Wer noch ein paar Kondome für das Vergnügen nach dem Dinner überlässt, dem bleibt sogar noch genug Helium für normale Herzluftballons. Erstaunlicherweise hat sich in unserem Test gezeigt, dass sich die Kondome – gegenüber den Folienballons und den normalen Herzluftballons – am einfachsten befüllen haben lassen.

Im folgenden Video seht ihr, wie einfach das Befüllen der Kondome mit Helium war. Einzig und allein das Inbetriebnehmen der Heliumflasche war beim ersten Versuch nicht ganz so einfach. Was uns nämlich nicht gleich klar war: Nach dem Befestigen des Ventils und Drehen des Hahns, der das Helium freisetzen soll, muss man den Luftballon/ das Kondom über das Ventil ziehen und dieses dann nach unten drücken. Erst dann strömt auch wirklich das Helium in den Ballon/ das Kondom. Da die Öffnung des Kondoms natürlich größer ist als die eines herkömmlichen Ballons muss man beim Befüllen des Kondoms darauf achten, dass man die Öffnung durch Zudrücken gut abdichtet, damit das Helium an den Seiten nicht wieder herausströmt.

Liebe geht auch durch den Magen

Zu einem romantischen Valentinstags-Date zuhause gehört natürlich auch ein köstliches Abendessen. Weil bekanntlich das Auge mitisst und damit auch die Vorfreude auf den späteren Teil des Abends steigt, haben wir uns auch hierfür etwas Besonderes ausgedacht. Das Gute daran: Du ersparst dir sogar noch Arbeit. Denn anstatt mittels Youtube-Tutorials herauszufinden wie man kunstvoll Servietten-Schwäne faltet, raten wir: Greif doch einfach zu Penisringen! Das Tutorial hierfür ist nämlich viel unkomplizierter:  Einfach die Serviette zusammenrollen und durch den Ring stecken – fertig! So einfach geht Tischdekoration. Wir haben uns für dehnbare Penisringe entschieden. Denn egal ob Stoff- oder ganz normale Servietten, auf Grund der Flexibilität die durch die Elastizität entsteht, lassen sich solche Ringe dem Umfang entsprechend gut anpassen. Der Fantasie sind hier jedoch kaum Grenzen gesetzt, denn bei Penisringen gibt es eine große Vielfalt an Farben, Materialien und Designs. Am besten ihr klickt euch einfach selber durch die Kategorie.

Fürs Geschenk selbst Hand anlegen!

In keinem Geschenk steckt mehr Herzblut, als in selbstgemachten Präsenten. Wer seinen Partner bzw. seine Partnerin mit einer kleinen Aufmerksamkeit überraschen möchte, kann dies zum Beispiel mit einem selbstgemalten Kunstwerk tun. Damit trotzdem erotische Vibes mitschwingen, den Pinsel einfach mal gegen eine Peitsche tauschen. Wir haben diese Idee natürlich getestet und waren überrascht, wie gut das geklappt hat.

Für den Test haben wir zwei verschiedene Acrylfarben, eine Peitsche mit Wildleder-Striemen sowie eine große Leinwand (Maße 70×110 cm) besorgt. Natürlich lassen sich mit einer Peitsche keine detaillierten Motive kreieren, aber einfache Symbole wie ein Herz oder abstrakte Kunst, lassen sich problemlos zaubern.

Kleiner Tipp: In unserem Test hat sich gezeigt, dass sich eine Peitsche mit Wildleder-Striemen nach dem Malen mit Acrylfarben nur sehr schwer wieder reinigen lässt. Daher empfehlen wir zu einer Peitsche mit Silikonstriemen bzw Kunststoffstriemen zu greifen. Wenn du selber etwas stöbern möchtest, findest du in der Kategorie BDSM eine große Auswahl an Peitschen.

Jetzt bist du dran!

Vielleicht hat dir ja die ein oder andere Idee richtig gut gefallen, vielleicht bist du jetzt aber auch motiviert dir etwas Eigenes auszudenken. In jedem Fall wünschen wir dir und deinem Partner/ deiner Partnerin einen wunderschönen Valentinsag. Und wer noch nicht den Traummann oder die Traumfrau gefunden hat, der braucht nicht traurig sein! Die schönste und wichtigste Liebe ist immer noch die Selbstliebe! Hilfsmittel dafür gibt’s natürlich sowohl für Mann als auch Frau ebenfalls auf Geizhals ❤️


Alle Produkte aus der Kategorie „Lust&Liebe“ findest du hier.


Gewinne das Valentinstags-Package

Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen. Die Teilnahme am Gewinnspiel war bis zum 10.2.2020 12.00 möglich.



Hinweis: Keines der vorgestellten Produkte wurde uns von einem der Hersteller zur Verfügung gestellt. Sowohl die getesten Artikel, als auch die Gewinne wurden von Geizhals exklusiv für den Produkttest erworben.


Der Boneco Luftwäscher W200 im Test

Dicke Daunenjacke, Wollmütze und warme Winterstiefel – wenn wir im Winter nach draußen gehen, schützen wir uns natürlich vor der Kälte. Dass aber auch ein Risiko besteht sich zuhause zu erkälten, wissen die Wenigsten. Denn wenn es draußen kalt wird, wird die Luft – zumindest im warmen Zimmer – schnell trocken. Der Grund: Die kalte Luft, die durch das Lüften hereinkommt, enthält nur äußerst wenig Wasserdampf. Das begünstigt zum Beispiel das Austrocknen von Nase und Mund, aber auch die Verbreitung von Grippeviren und anderen Krankheiten. Abhilfe kann hier zum Beispiel ein Luftwäscher schaffen. Wir haben für euch den Luftwäscher W200 von Boneco getestet.

Lieferumfang

Das Gerät kommt ohne Schnickschnack einfach verpackt daher. Im Lieferumfang enthalten sind daher lediglich das Gerät selber und eine Gebrauchsanleitung.

Design und Verarbeitung

Das Design des Luftwäschers ist sehr schlicht – was gut ist, da sich das Gerät so gut in jedem Raum macht. Auch die Verarbeitung überzeugt: Der Aufbau des Boneco W200 ist sehr simpel, woran man bereits erkennt, dass sich der Hersteller viele Gedanken über die Handlichkeit des Luftwäschers gemacht hat.

Technische Daten

Bedienung des Boneco Luftwäscher W200

Die Bedienung des Luftreinigers ist unglaublich einfach. Das liegt unter anderem aber auch daran, dass es sich hierbei eben um kein hoch technisches Gerät mit vielen verschiedenen Funktionen handelt.

Um den Boneco W200 in Betrieb zu nehmen, muss lediglich der obere Teil des Geräts abgenommen werden, was ganz simpel durch Anheben der oberen Hälfte funktioniert. Dann schüttet man etwa 4,5 Liter Wasser in die Wanne. Zur Sicherheit befindet sich auch in der Wanne selber eine Markierung, die darauf hinweist, wie viel Wasser maximal eingefüllt werden darf. Leichter fällt einem das Befüllen übrigens, wenn man davor das Rad entfernt und nachher wieder einhängt.

Anschließend den oberen Teil einfach wieder auf die untere Hälfte setzen, die Stromversorgung sicherstellen und dann mittels Drehen am schwarzen Rad, an der Vorderseite des Luftwäschers, das Gerät einschalten. Dabei gibt es zwei Stufen, durch die man die Intensität des Betriebs regeln kann.

Fans von Orangen-, Lavendel oder Rosenaromen bzw. anderen ätherischen Ölen müssen außerdem nicht auf eine feine Duftnote im Raum verzichten. Auf der Rückseite des Beneco W200 gibt es eine kleine Klappe, die mittels Drücken einfach geöffnet werden kann. Hinter dieser befindet sich ein kleines Stoffstückchen, auf welches man das gewünschte Öl träufeln kann und das dann einfach wieder zurück in die Vorrichtung gesteckt wird. So wird über den Boneco Luftreiniger W200 Duft verströmt, ohne dass das Gerät innen mit Öl verunreinigen wird – ein sehr durchdachtes Feature des Schweizer Herstellers.

Der Boneco W200 in der Anwendung

Da das Gerät sonst über keine Funktionen verfügt, bleibt zur Anwendung nicht mehr viel zu sagen. Der Boneco W200 läuft – so lange er über Wasser verfügt – von selbst.

Dabei macht er zwar Geräusche, die aber neben einem laufenden Fernseher oder der Musikanlage auch bei gemäßigter Lautstärke kaum bzw gar nicht zuhören sind. Besonders auf der niedrigen Stufe macht sich der Luftreiniger auditiv nicht wirklich bemerkbar. Wer es beim Zubettgehen allerdings ganz ruhig braucht, der sollte sich den Boneco W200 eher nicht ins Schlafzimmer stellen, denn ganz ohne Geräusche kommt der Luftreiniger natürlich nicht aus.

Auch wissenswert: In der Wanne des Boneco W200 befindet sich ein sogenannter Ionic Silver Stick. Dieser soll durch das Abgeben von Silberionen an das Wasser, das Mikrobenwachstum im Luftreiniger hemmen und sollte 1-2 Mal im Jahr (je nach dem wie häufig der Luftwäscher in Betrieb genommen wird) ausgetauscht werden.

Zusatz-Gadgets für den Boneco W200

Wer zuhause für bessere Luft – vor allem im Winter – sorgen möchte, ist auch gut damit beraten sich zu dem Boneco Luftreiniger den Boneco X200 Thermo-Hygrometer anzuschaffen.

Dieses kleine Gerät dient in erster Linie dazu, die Luftfeuchtigkeit in einem Raum zu messen, zeigt aber auch zusätzlich die Raumtemperatur an. Mit dem Hygrometer, kann man also die Luftfeuchtigkeit vor der Inbetriebnahme des Luftreinigers messen und immer wieder während der Benutzung den aktuellen Stand kontrollieren.

So sieht man nicht nur schön, dass das Gerät tatsächlich tut, was es verspricht, sondern kann auch bei erreichter Zielluftfeuchtigkeit, den Luftreiniger wieder aus bzw. auf eine niedrigere Stufe schalten. Die ideale Luftfeuchtigkeit in einem Raum beträgt übrigens zwischen 45-55%. Bedenken sollte man außerdem, dass sich nicht nur eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit negativ auswirken kann, zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum ist ebenfalls nicht gut – sie kann unter Umständen zu Schimmelbildung führen.

Funktion

Wer sich jetzt – berechtigterweise – die Frage stellt, wie denn dieses  „Luftwaschen“ genau funktionert, den versuchen wir nun aufzuklären:

Im Gerät selber dreht sich das sogenannten „wasserspeichernde Medium“ (das mit der Verdunstungsmatte aus Nylon bespannte Rad) im Wasserbad und nimmt Wasser auf. Zusätzlich saugt das Gerät die Raumluft an, welche dann durch das wasserspeichernde Medium durchgepresst wird und dabei Tierhaare, Hausstaub, Pollen etc abgibt (diese Stoffe bleiben im Filter hängen). Gleichzeitig nimmt die durchgepresste Luft Feuchtigkeit auf, wodurch die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht wird.

Reinigung

Wenn man den Luftreiniger bereits mehrere Monate in Betrieb hatte, sollte man auch einmal daran denken das Gerät zu reinigen. Auch das geht, dank dem schlauen Aufbau des Luftwäschers, denkbar einfach. Denn die Wanne ist spülmaschinenfest und die Verdunstungsmatte, die sich auf dem Rad befindet, kann einfach abgenommen und in der Waschmaschine gewaschen werden.

Persönliche Erfahrung

Rein von den Messergebnissen her lässt sich sagen: Der Boneco W200 tut was er soll. Er reinigt die Luft, was zur Folge hat, dass die Luftfeuchtigkeit im trockenen Raum wieder angehoben wird.

So viel zur messbaren Leistung. Was meinen persönlichen und daher auch subjektiven Eindruck betrifft, hatte ich überraschenderweise auch wirklich das Gefühl, dass die Luft im Wohnzimmer (wo der Benco W200 getestet wurde) tatsächlich reiner, frischer und irgendwie klarer war.

Ein interessanter Nebeneffekt, der mir außerdem aufgefallen ist: Nicht nur ich habe die frischere Luft im Wohnzimmer bemerkt, auch meine Zimmerpflanzen haben die angehobene Luftfeuchtigkeit genossen. Ich hatte tatsächlich den Eindruck, dass sich das bessere Raumklima auch positiv auf die Pflanzen ausgewirkt hat.

Fazit

Wem die trockene Luft im Winter zu schaffen macht, der sollte sich definitiv einen Luftreiniger anschaffen. Der Beneco W200 ist dabei auf jeden Fall zu empfehlen, da das Gerät messbar die Leistung liefert, die es erbringen soll. Außerdem ist dank durchdachtem Design und Aufbau des Luftreinigers die Inbetriebnahme, die Bedienung sowie die Reinigung kinderleicht.

Da die Boneco-Geräte aber durchaus zu den Spitzenprodukten gehören, fallen bei der Anschaffung auch dementsprechende Kosten an. Wer also mit dem Luftklima in der Wohnung an und für sich zufrieden ist und nur nach einem Bedufter sucht um angenehme Duftnoten im Raum zu versprühen, der kann auch getrost zu einem günstigen Produkt greifen.

Sucht man allerdings einen qualitativen Luftreiniger, der die Luftfeuchtigkeit anhebt und für spürbar frische Luft sorgt, empfiehlt es sich etwas tiefer in die Tasche zu greifen.


Habt ihr vielleicht auch einen Luftreiniger zuhause stehen und habt andere oder ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann schreibt uns noch einfach eure Meinung unten in die Kommentare!


Angebote für den Boneco Luftreiniger W200


Gewinne den Boneco W200

Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen. Die Teilnahme am Gewinnspiel war bis zum 28.1.2010 12.00 möglich.


Hinweis: Die MBO Handels GmbH war so freundlich, uns für den Test und die Verlosung jeweils ein Gerät zur Verfügung zu stellen.


Death Stranding im Test

Ist Death Stranding nach 3 Jahren kryptischer Trailer, mangelhafter Erklärungen und inhaltsleerer Interviews nur ein überproduzierter Walking Simulator, ein unterschätztes Meisterwerk oder einfach nur der Versuch Hideo Kojimas, Fuß in Hollywood zu fassen? Spoiler: Wir wissen es selber nicht.

> Zur Gewinnchance <

Death Stranding startet kurz nach dem „gestrandeten Tod“, einem übernatürlichen Ereignis, das fast die gesamte Menschheit mit sich gerissen hat. Die wenigen Überlebenden zogen sich in abgeschottete Städte oder verstreute Prepper-Bunker zurück und fristen nun ihr Dasein im täglichen Überlebenskampf.

Doch es gibt einen Lichtblick. Postboten und Lieferdienste sind in der unwirtlichen Geisterwelt zu Helden und Legenden aufgestiegen. Und es gibt viel zu liefern zwischen den „United Cities of America“. Egal ob frische Pizzen, Proben gefüllt mit allen möglichen Körperflüssigkeiten, Filmrollen oder Kinderspielzeug. Solange es in einen Container passt, muss geliefert werden.

Bei DOOMS, Chiralium, Kryptiobioten, der Extinktionsfaktor, Zeitregen und weiterem Kauderwelsch fühlt man sich zwar schnell in eine überladene SciFi-Erzählung versetzt, aber spätestens nach dem Genuss der ersten Dose Monster Energy wird klar, dass nicht alles so kompliziert ist, wie es die Vorberichterstattung des Spiels vermuten lässt.

Nach kurzer Zeit der Eingewöhnung kann man dem Plot folgen. Es bleibt jedoch auch wenig Freiraum für eigene Interpretationen, da jedes Detail ausgiebigst mittels gut gespielten Zwischensequenzen oder in Form von Audiologs und Emails erklärt wird – oft auch mehrmals hintereinander.

Einmal bitte hier unterschreiben

In puncto Spielmechanik hat Death Stranding auf den ersten Blick wenig zu bieten. Route planen, von A nach B laufen, stolpern oder fahren, Kisten abliefern, neue Städte oder Bunker an das magische Zukunftsinternet anschließen. Dazwischen hin und wieder durch ein gegnerisches Camp bisschen schleichen oder – was immer am effektivsten ist – wahnsinnig gewordene Paketlieferanten (sogenannte MULEs) bewusstlos prügeln.

Die Planung der Laufwege in neue Gebiete durch unwegsames Gelände stellt jedesmal neue Herausforderungen dar und die kürzeste Route wird meistens durch Schluchten und steile Felswände zu nichte gemacht. Die hübsch gerenderten Landschaften laden dazu ein, einfach mal innezuhalten und den Blick auf die zurückgelegte Strecke zu werfen. Neue Wege bauen, Leitern und Seile Im Gelände hinterlassen oder die Gebäude anderer Spieler zu nutzen. All das hält irgendwie doch bei Laune und lässt die Stunden, zwischen denen die Story erzählt wird, kurzweilig erscheinen.

In einem eigenen, privaten Raum kann unser Protagonist Sam Porter Bridges schlafen, duschen oder – nachdem er eine oder mehrere Dosen Monster Energy auf Ex getrunken hat – auf die Toilette gehen. Die Überreste des Dusch-WCs werden gesammelt und automatisch zu Granaten verarbeitet. So weit, so Kojima.

Doch nicht alles wirkt rund. Die Menüs sind, wie auch schon in Metal Gear Solid, unübersichtlich und mit zu vielen Zwischenschritten versehen. Auch die Kämpfe machen wenig Spaß und sind selbst im härtesten Schwierigkeitsgrad wenig fordernd und nervenaufreibend.

Gegen die MULEs muss Sam sich am Anfang noch mit Fäusten oder dem Koffer in der Hand zu wehren versuchen, später gibt eine Bola-Gun, Rauch- und Schockbomben oder eine (nicht tödliche) Schrotflinte. Wirklich taktisch geht es hier aber nicht zu und wenn einmal alle MULEs aus dem Lager bewusstlos in der Gegend herumliegen können wir wieder für einige Zeit ungestört weiter durch das Gebiet laufen.

Noch uninteressanter sind jedoch die Kämpfe mit den aus den Trailer schon bekannten Geisterwesen, den G.D.s (Gestrandete Dinge – oh Kojima). Machen wir am Anfang unbewaffnet und nur mit einem Scanner ausgestattet noch den größtmöglichen Bogen um die schemenhaften Wesen, sind diese spätestens ab Kapitel 3 keine ernstzunehmende Gefahr mehr. Granaten und Munition, gefüllt mit Sams Blut, machen mit den G.D.s kurzen Prozess. Ein gut gezielter Wurf oder eine präzise Munitionssalve und schon können wir problemlos weiterlaufen. Auch die Bosskämpfe beschränken sich meist darauf, überdimensionale, geteerte Wale, Kraken oder andere Meeresbewohner aus sicherer Entfernung mit unseren eigenen Exkrementen und Blut zu bewerfen. Abgerundet wird das Waffenarsenal durch Pistolen, Raketenwerfer und Sturmgewehre.

Gerettet werden die Kämpfe nur durch die eindrucksvolle Grafik und das hervorragende Sounddesign, welches schon fast ein verstecktes Horrorspiel vermuten lässt. Generell erweckt Death Stranding eine der schönsten Spielumgebungen der letzten Jahre zum Leben. Flüsse, Schluchten, Krater, Wiesen, Steinwüsten und schneebedeckte Gipfel lassen die menschenleere Dystopie dieser Welt vergessen und möchten gesehen und erkundet werden.

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen

Untermalt wird die Wanderung von der Ost- zur Westküste Nordamerikas mit einem ruhig gehaltenen aber stimmungsvollen Soundtrack der auch – meistens – im richtigen Moment zündet, etwa wenn wir nach einem anstrengend Aufstieg über eine unwegsame Hügelkette durch G.D. Territorium in der Ferne unser nächstes Ziel erkennen können und uns auf unsere letzten Meter machen.

Nach jedem erklommenen Berg folgt ein schneller, aber nicht ungefährlicher Abstieg, nur um ein noch größeres Hindernis zu überwinden. Jede Erleichterung durch Lastenschweber, Motorräder oder Trucks wird kurz danach durch noch unwegsameres Terrain fast nutzlos gemacht. Abgelieferte Kisten voller Waren werden sofort durch neue Lieferaufträge ersetzt. Sisyphusarbeit in ihrer reinsten Form.

Death Stranding verlangt vom Spieler vor allem viel Geduld. Geduld, wenn Kollegin Fragile vom konkurierenden Paketdienst zum 4. Mal vor sich hin siniert, sie sei “Fragile, but not so fragile”. Geduld, die maximale Tragkraft von Sam nicht bis auf das letzte Gramm ausreizen und bei Kontakt mit der kleinsten Unebenheit umzufallen. Geduld, sich nicht über die nächste Klippe zu stürzen und die Konsole auszuschalten

Die Einsamkeit im Spiel und die stundenlangen Fußmärsche haben mir aber auch viel Zeit gelassen, mich mit der – sich sehr langsam – entfaltenden Story auseinanderzusetzen und Parallelen zu unserer Welt zu ziehen. Während andere Spiele nur den nächsten Wegpunkt und oftmals schier unendliche Nebenmissionen bieten, um das Interesse zu halten, ist der sprichwörtliche Weg hier wirklich das Ziel.

Hand in Hand durch die Hölle

Nachdem Hideo Kojimas Versuch, in MGS V: The Phantom Pain die gesamte Spielwelt von Atomwaffen zu befreien, kläglich gescheitert ist, setzt der Multiplayer diesmal rein auf Kooperation ohne direkter Interaktion mit anderen Spielern. Nachdem Städte oder Einsiedler an das chirale „Superinternet“ angeschlossen wurden, erscheinen Fundamente oder fertige Bauten anderer Spieler, die sich vor uns auf den Weg gemacht haben. Ist eine Leiter, Brücke oder Raststation besonders nützlich, genügt ein Klick auf das Controller-Touchpad um einen – oder mehrere – Likes (die Erfahrungspunkte im Spiel) zu verschicken. Auf die selbe Art und Weise bekommt Sam von anderen Sams Likes zurück und erhöht seine Werte in 5 Kernbereichen auf, welche die grundlegenden Attribute (Ausdauer, Laufgeschwindigkeit, tragbares Gewicht, etc.) erhöhen. Weiters füllt sich die Spielwelt, nach der Verbindung mit dem chiralen Netzwerk, mit Warnschildern und Richtungspfeilen und gibt uns das Gefühl, doch nicht alleine in der Apokalypse zu sein.

Ja und ist es jetzt gut?

Egal, ob ihr euch das Spiel für die Feiertage gönnt, auf die PC-Version im Sommer 2020 wartet oder eurem Lieblingsstreamer zuseht, Death Stranding ist anders. Langsam, methodisch und atmosphärisch. In den 60 – 80 Stunden Spielzeit liefert Kojima Productions ein entschleunigtes Erlebnis mit einer nachvollziehbaren Story, die jedoch nie sonderlich überrascht. Die großen Themen (Isolation, Einsamkeit, Verlust, Wiederaufbau, Beziehungen, Familie und Glück) wie auch kleinere Details (Charakter- und Städtenamen, Musikwahl, kritische Untertöne) kommen mit der Subtilität eines Raketenstarts daher. Nichts bleibt der eigenen Interpretation überlassen und einiges wird so oft wiederholt, dass sich die eigenen Augen fast schon um 360° gedreht haben.

Es ist nicht einfach, Death Stranding eine direkte Kaufempfehlung auszusprechen oder davon abzuraten. Komplett überzeugen kann der Mix aus SciFi Action und Truck Simulator am Ende nicht. Death Stranding bietet keine Bombast-Action, sondern viele ruhige Momente, ein langes Intro und ein Ende, so überladen mit Story und Zwischensequenzen, dass der Controller meistens auf der Couch liegen bleibt. Wer sich nicht sicher ist, ob es das Richtige ist, sollte sich einen Preisalarm auf Geizhals setzen und darauf warten, sich das Spiel zu holen, wenn es günstiger zu haben ist oder darauf hoffen, dass es irgendwann als PlayStation Plus Titel erscheint. Wenn ihr jedoch etwas anderes als massentaugliche Fabrikware außerhalb der Indie-Szene sucht, wird euch mit Death Stranding genau dies geboten.


Habt ihr Death Stranding selber schon ausprobiert und seid anderer Meinung oder habt ihr dem Testbericht noch etwas hinzuzufügen? Dann schreibt uns doch eure Erfahrungen unten in den Kommentarbereich!


Angebote für Death Stranding


Gewinnchance Death Stranding Collector’s Edition

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, der kann die abgefahrene Collector’s Edition von Death Stranding gewinnen. Die Teilnahmebedingungen sind sehr simpel: Name und E-Mail-Adresse unten in das Formularfeld eintragen – that’s it!

Wir ziehen am 3. Jänner 2020 per Zufallsgenerator eine/n Gewinner/in und löschen dann auch alle Kontaktdaten. Die Teilnahme ist bis zum 2. Jänner 16:59 möglich. Viel Glück!


Hinweis: Sony PlayStation war so freundlich, uns für die Verlosung die Death Stranding Collector’s Edition zur Verfügung zu stellen.