Klassische & ausgefallene Adventskalender für Groß und Klein

Weihnachten rückt zwar immer näher, aber gerade die Tage vor dem großen Fest können oft für Kinder und für den ein oder anderen Erwachsenen quälend langsam vergehen. Um die Vorfreude zu schüren und die Vorweihnachtszeit zu überbrücken, schenken sich echte Weihnachtsenthusiasten gerne Adventskalender. Klassiker dabei: Der gute alte Schoko-Adventskalender. Viele wissen aber oft gar nicht, dass es auch eine Vielzahl anderer praktischer, wohltuender und skurriler Alternativen gibt. Hier einen kleinen Auszug an Adventskalendern – auf Geizhals findet ihr natürlich noch viiiiiel mehr! Hier zum Beispiel.

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Ghost Recon Breakpoint im Test

Teilchenphysik, das Spiel.

Gut zweieinhalb Jahre nachdem wir in Ghost Recon: Wildlands Bolivien aus der Macht eines Drogenkartells befreit haben, schickt uns Ubisoft in Ghost Recon: Breakpoint erneut los, um Probleme mittels einer militärischen Spezialeinheit zu lösen. Funktioniert Ghost Recon: Breakpoint als Nachfolger von Wildlands oder wären diese Geister besser nie gerufen worden?

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Huawei Watch GT 2 im Test

Schon seit einigen Jahren hat Huawei auch Smartwatches im Produktportfolio. Dabei war GT-Reihe war schon immer mehr ein Fitness-Wearable als Smartwatch. Mit der neuen Huawei Watch GT 2 wird dieser Weg weiterhin konsequent beschritten und in Details verbessert. Im Praxis-Test finden wir viel Positives, allerdings nicht nur.

Lieferumfang

Eine schicke Verpackung, die das Auspacken leicht gestaltet, dabei aber die Inhalte gut schützt.

  • Huwaei Watch GT 2
  • USB-Ladekabel (USB-A zu USB-C)
  • Ladeadapter (USB-C)
  • Quick Start Anleitung

Ein Netzteil hätte man vielleicht noch beilegen können, auch wenn man wohl davon ausgeht, dass man schon zumindest eines für das Smartphone besitzt. Mit USB-C wird zumindest der aktuelle USB-Standard genutzt.

Detaillierte Spezifikationen

GehäusematerialEdelstahl, Kunststoff
ArmbandmaterialSilikon oder Leder
Display1.39″, 454×454 Pixel, AMOLED, kapazitiver Touchscreen, rund
CPUkeine Angabe (HiSilicon Kirin A1)
SchnittstellenBluetooth 5.1
SensorenBeschleunigungssensor, Gyroskop, Lichtsensor, Kompass, Pulsmesser (optisch), Barometer
Kompatibilitätab Android 4.4, iOS 9.0
StromversorgungAkku (445mAh)
Abmessungen (Gehäuse)45.9×45.9×10.7mm
Abmessungen (Armband)wechselbar
Gewicht41g
BesonderheitenFreisprecheinrichtung, GPS, GLONASS, 5ATM
Gelistet seit2019-09-09

Design und Verarbeitung

Wer die aktuellen Smartphones (z.B. das P30 Pro) von Huawei kennt, weiß, dass Design und Verarbeitung inzwischen ein absolutes Top-Level erreicht haben. Erfreulicherweise macht hier die Watch GT 2 keine Ausnahme. Das Design kann durch Eleganz und Unaufdringlichkeit punkten. Dadurch kann man die Watch GT 2 auch problemlos zu förmlicheren Anlässen tragen, was keine Selbstverständlichkeit ist, gerade bei Wearables mit Fitness-Schwerpunkt.

Auch bei den Materialien sind wir voll des Lobes. Das Silikonarmband ist angenehm zu tragen und wirkt hochwertig. In eine ähnliche Richtung geht das Lederarmband, auch wenn dieses sicherlich nicht für (schwitzende) Vielläufer gedacht ist.

Die Uhr selbst besticht durch das 3D-Glas, das sich um die Ecke biegt und das Aluminium-Gehäuse. Das OLED-Display löst bei einem Durchmesser von 35,5mm mit 454×454 Pixel auf. Damit beträgt die Pixeldichte scharfe 326ppi.

Die Druckpunkte der zwei seitlichen Knöpfe sind knackig und geben durchwegs gutes Feedback. Gegen Eindringen von Süßwasser ist die Watch GT 2 bis zu 50m geschützt.

Software

Huawei setzt bei der Watch GT 2 auf ein eigenen Betriebssystem und verwendet nicht Googles Wear OS. Das ist gerade bei Wearables nicht ungewöhnlich, auch andere Hersteller nutzen eigene Lösungen.

Android-User werden sich trotzdem schnell zurechtfinden. Am Startbildschirm kann von oben runtergewischt werden um zu den Schnelleinstellungen zu kommen. Darunter auch sehr praktische Features wie „No Disturb“ und „Find Phone“. Letzteres sorgt dafür, dass das verbundene Smartphone (sehr laut) läutet.

Ein Wisch von unten bringt einen zu den Benachrichtigungen des Smartphones, die auf die Watch GT 2 weitergeleitet werden können. Sehr schade ist lediglich, dass nicht auf die Nachrichten geantwortet werden kann. Bei manchen Apps wird auch nur die Überschrift (Gmail) angezeigt und nicht der gesamte Nachrichten-Inhalt. Verschenktes Potenzial.

Seitliches Wischen über den Bildschirm bringt einen zu den zahlreichen Fitness-Apps und deren schön gestalteten Übersichtsseiten.

Natürlich gibt es auch eine eigene Smartphone-App „Huawei Health“ (Android/iOS), die zahlreiche weitere Einstellungsmöglichkeiten bietet und eine noch genauere Übersicht der eigenen sportlichen Leistungen. Das erste Pairing des Smartphones mit der Smartwatch gestaltete sich etwas mühsam. Erst der Restart des Smartphones und der Watch brachte die gewünschte Verbindung. Danach war die Koppelung über Bluetooth allerdings stabil und sorgte für keinerlei Probleme.

In der App lässt sich auch ganz genau einstellen, welche Benachrichtigungen an die Watch GT 2 weitergeleitet werden können. Auch neue Designs für die Ziffernblätter können hier runtergeladen und installiert werden.

Die Fitness-Apps sind übersichtlich gestaltet. Da die Watch GT 2 auch über ein GPS-Modul verfügt, können auch die eigenen Läufe problemlos getrackt werden und genaue Statistiken abgerufen und geteilt werden. Auch Achievements für erreichte Leistungen sollen die eigene Motivation fürs Workout steigern.

Huawei Watch GT 2 im Alltag

Zwei Dinge sind während des Testzeitraums von rund einer Woche sehr positiv aufgefallen. Die Akkulaufzeit war beeindruckend, denn nach dem erstmaligen Aufladen über den magnetischen Ladeadapter, war kein weiteres Laden notwendig. Die Kombination aus stromsparender CPU, OLED-Display und Software-Optimierungen macht sich dabei absolut bezahlt. Anzumerken ist hierbei noch, dass die Always-On Funktion des Displays aktiviert war. Erst als die Uhr abends abgelegt wurde, schaltete sich das Display nach einiger Zeit von selbst aus. Nach 7 Tagen war der Akkustand auf 12% gesunken.

Außerdem konnte das scharfe OLED-Display und das schlichte Design zu jederzeit überzeugen. Auch bei Tageslicht war das Display gut ablesbar. Da die Watch GT 2 auch nicht klobig wirkt, kann sie auch problemlos zu jedem Anlass getragen werden und nicht nur zum Workout. Für schmale Handgelenke gibt es ja zudem noch eine 42mm-Version.

Die Fitness-Apps funktionieren im Alltag tadellos und liefern mehr oder weniger nützliche Infos. Praktisch ist dabei, dass der untere Knopf als Shortcut für eine oft genutzte Watch-App genutzt werden kann. Wer hier wirklich alles herausholen will, muss auf die Smartphone-App zurückgreifen.

Anrufe können über die Uhr auch angenommen werden. Dabei sind die eingebauten Lautsprecher überraschend laut und klar. So lässt sich auch Musik über diese abspielen und kommt vom Sound her fast an kleine Bluetooth-Lautsprecher heran.

Etwas schade war es dann aber immer wieder, wenn eine Benachrichtigung vom Smartphone auf der Watch GT 2 eingelangt ist. Denn eine echte Interaktion (außer Lesen) ist nicht möglich. Teilweise wurden auch Benachrichtigungen doppelt angezeigt. So vorteilhaft sich die Energieeffizienz des Kirin-A1-Chips auf die Akkulaufzeit auswirkt, für eine flüssige Darstellung auf der Watch GT 2 reicht die Power leider nicht. Zwar kann man schnell zwischen den Menüs navigieren, „smooth“ wirkt das dabei nicht.

Fazit

Was gefällt

Die Watch GT 2 ist ein schickes Gerät. Huawei setzt auf ein schlichtes Design mit sportlichen Akzenten. Das OLED-Display ist leuchtstark und ein echter Hingucker. Alles ist tadellos verarbeitet und wasserdicht. Dazu kommt, dass Huawei viel Wert auf lange Akkulaufzeiten gelegt hat.

Auch die Fitness-Apps sind umfangreich schön gestaltet. Die Herzfrequenzmessung funktionierte im Test zuverlässig, aber auch das GPS-Tracking war ein nützliches Feature, das in diesem Preisbereich (ab 230 Euro) keine Selbstverständlichkeit ist.

Was nicht so gefällt

So gut die Watch GT 2 als Fitness-Tracker funktioniert, so bescheiden sind die anderen „smarten“ Features integriert. Benachrichtigungen werden zwar verlässlich auf die Uhr weitergeleitet, wer darauf reagieren will, muss aber erst recht wieder das Smartphone zücken.

Auch das schöne OLED-Display verblasst etwas, wenn die Menüpunkte auf der Uhr mit ein paar Frames zuwenig aufgerufen werden und dadurch nicht das Gefühl aufkommt, als wäre alles „aus einem Guss“. Die lange Akkulaufzeit hat eben doch ihren Preis.

Conclusio

Alle, die auf der Suche nach einem eleganten Fitness-Wearable sind, können die Huawei Watch GT 2 ins Auge fassen. Lange Akkulaufzeiten, eine beeindruckende Verarbeitung und ein leuchtstarkes OLED-Display bilden ein stimmiges Gesamtpaket, das für diesen Preis die Konkurrenz ordentlich aufmischt.

Wer eine leistungsstarke Smartwatch sucht, sollte die Erwartungen an die Watch GT 2 deutlich herunterschrauben bzw. weitersuchen. Zu sehr liegt der Fokus einfach auf die Fitness und lange Laufzeiten, zu wenig auf die „smarten“ Features.


Angebote für die Huawei Watch GT 2


Huawei Austria war so freundlich, uns für den Test zwei Modelle zur Verfügung zu stellen.

ASUS RT-AX88U Wi-Fi 6-Router im Test

Streaming-Plattformen erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit und natürlich ist es auch viel bequemer das Smartphone oder den Fernseher kabellos über Wi-Fi zu verbinden. Aber gerade da kann es schnell zu stotternden Wiedergaben kommen oder der Bildschirm bleibt überhaupt schwarz. Oft liegt das gar nicht an der (zu) langsamen Internetleitung, sondern der Empfang des Wi-Fi-Signals ist gestört durch zu viele andere Wi-Fi-Netzwerke oder andere Mitglieder des Haushalts.
Der taiwanesische Hardware-Gigant ASUS versucht mit dem RT-AX88U-Router all diese Probleme zu lösen. Mit dem neuen Wi-Fi 6-Standard bestückt, sollen Streaming-Fans, Hardcore-Zocker und Anwender, die volle Kontrolle über das eigene Heimnetzwerk haben wollen, gleichermaßen angesprochen werden. Ob das gelingt, erfahrt ihr im folgenden Test.

Quick Review (Video)

Unser schnelles Video-Review des ASUS RT-AX88U

Lieferumfang

In der großen Box ist der mattschwarze WLAN-Router und das gesamte Zubehör stoßsicher verpackt.

  • RT-AX88U-Router
  • Netzteil
  • 4 schraubbare Antennen
  • RJ-45-Kabel
  • Quick-Guide / Bedienungsanleitung

Design und Verarbeitung

Auffällig

ASUS setzt beim RT-AX88U-Router auf ein aggressives Design, das teilweise an einen Tarnkappenjet erinnert. Mit einer Breite von 30cm und den angesteckten, mit goldakzenten versehenen Antennen fällt der Router auch definitiv im restlichen Mobiliar auf.

Anschlüsse und Tasten

Alle wichtigen Anschlüsse und Schalter befinden sich – wie bei Netzwerkgeräten üblich – auf der Rückseite: Das bedeutet alle acht LAN-Anschlüsse, der An/Aus-Schalter, als auch der WPS-Button. ASUS hat weiters auf der linken Vorderseite einen USB 3.0-Anschluss hinter einer Blende „versteckt“. Vorne gibt es zudem zwei Schalter, die das WLAN selbst und die LED-Beleuchtung deaktivieren können.

 

Viel Plastik

Bei den Materialien wird – bis auf die vergoldeten Antennenanschlüsse – auf schwarzen Kunststoff gesetzt, der Fingerabdrücke (zumindest während unseres Tests) etwas anzieht. Allerdings dürfte das im Alltag kaum eine Rolle spielen, da man einen Router nach der initialen Einrichtung und Positionierung vorzugsweise aus der Ferne steuert. Ansonsten gibt es nichts auszusetzen, kein Knarzen und auch keine unregelmäßigen Spaltmaße o.ä.

Detaillierte Spezifikationen

ModemN/A
WAN1x 1000Base-T
LAN8x 1000Base-T
WirelessWLAN 802.11a/b/g/n/ac/ax/h (Wi-Fi 6), simultan
Übertragungsrate1148Mbps (2.4GHz), 4804Mbps (5GHz)
Sicherheit64/128bit WEP, WPA, WPA2, WPA3, WPS
Antennen4x extern (abnehmbar)
Anschlüsse2x USB-A 3.0
Leistungsaufnahme9.8W (Betrieb)
Abmessungen300x188x61mm
BesonderheitenMU-MIMO, TPC/DFS, LACP, IPv6, unterstützt Mobilfunkmodems (3G/4G), WLAN on/off-Schalter, Beleuchtung on/off-Schalter, VPN passthrough (PPTP/L2TP/IPSec), Mesh (gemeinsames Band)
HinweisAngabe der Übertragungsrate bei 802.11ax bei 2.4GHz und 5GHz. WPA3 nach Firmwareupdate (ab 31.07.2019 Firmware 9.0.0.4.384.6396).
Gelistet seit2017-09-06

Wi-Fi 6 (ax)

Was ist denn nun die korrekte Bezeichnung?

ASUS hat mit dem RT-AX88U einen der ersten Router auf den Markt gebracht, der den neuen Wi-Fi 6-Standard unterstützt. Im Herbst 2018 hat sich das Wi-Fi Alliance darauf geeinigt die IEEE-Bezeichnungen zu verwerfen und sich auf eine neue, leichter nachvollziehbare Namensgebung einigen können.

bisherneue Bezeichnung
802.11n Wi-Fi 4
802.11acWi-Fi 5
802.11axWi-Fi 6

An die Zukunft gedacht

Mit Wi-Fi 6 wird auf aktuelle Nutzungstrends eingegangen und eine höhere Anzahl von Geräten in einzelnen Netzwerken berücksichtigt. Dabei arbeitet es im 2,4-GHz- und im 5-GHz-Band und bietet auch Verbesserungen bei Durchsatz und Bandbreiteneffizienz.

Software und Features

Volle Kontrolle

ASUS gibt den Besitzern des RT-AX88U volle Kontrolle. Ist die Ersteinrichtung noch bewusst simpel gehalten – Benennung des WLANs mit Passwort -, kommt man in der Admin-Oberfläche an zahlreiche Einstellungen und Systemanzeigen. So ist es z.B. möglich die LAN-Ports mittels Link Aggregation zusammenzuschalten, was normalerweise nur Business-Modellen vorbehalten ist. Auch das Monitoring des eingehenden und ausgehenden Traffics lässt sich überwachen, steuern und per Firewall auch blocken. Wer ein eigenes VPN erstellen will, der kann das natürlich auch.

Gaming

Auch für Gamer hat ASUS einiges parat: Eine WTFast-Lizenz ist mit dabei und ermöglicht Spielern einem speziell angepassten VPN beizutreten, das z.B. die Latenzen minimiert. Auch kann der eigene Traffic priorisiert (Adapativ QoS) werden, um z.B. Gaming zu bevorzugen.

Auch für Nicht-Spezialisten

Nicht nur für Netzwerk-Profis und Gamer bietet ASUS nützliche Einstellungen, auch größere Familien oder Büros sind bedacht worden. Gast-Netzwerke können nach Belieben eingerichtet werden. Außerdem lässt der Wi-Fi 6-Router bis zu 60 gleichzeitige Verbindungen zu. Wenig überraschend im Jahr 2019 kann man den Router nicht nur über die Web-Oberfläche konfigurieren, sondern auch über die eigene Smartphone-App (Android und iOS).

Im Betrieb

Um uns von den Qualitäten im Betrieb zu überzeugen, haben wir den ASUS RT-AX88U-Router einige Tage gegen das beliebte Mesh-System Google Wi-Fi antreten lassen.

Reichweite

Die vier externen Antennen lassen schon die immense Reichweite des RT-AX88U erahnen. In einer Altbau-Wohnung umgeben von alten, dicken Wänden und zahlreichen, kabellosen Nachbar-Netzwerken funkte der Wi-Fi 6-Router äußerst zuverlässig. Positiv ist hier vor allem anzumerken, dass das gespannte 5GHz-Netz auch durch fünf Mauern (ca. 20m) problemlos funkte und sich zwei 1080p-Stream schnell und verzögerungsfrei abspielen ließen. Mit dem Mesh-System geht das zwar auch, allerdings nur über den zweiten Mesh-Node. Der RT-AX88U ist übrigens auch Mesh-kompatibel, aber bei dieser überzeugenden Leistung erscheint das für den Heimbetrieb kaum notwendig.

Geschwindigkeit (iPerf)

Der Durchsatz des 5GHz WLANs (ac mit 1024QAM/160MHz) war in 4 Metern Entfernung (ohne Hindernisse) bei einem Höchstwert von 1418MBit. Ohne 1024QAM erreichte das 5GHz WLANac auch noch beachtliche 1081MBit.

Das 2,4GHz WLAN (ac mit 1024QAM/160MHz) erreichte bei gleichen Bedingungen immerhin noch 411MBit und ohne 1024QAM konnten 397MBit als Höchstwert gemessen werden.

NAS

Angesteckte USB-Laufwerke, im konkreten Fall ein günstiger SanDisk Cruzer USB 3.0, können an die zwei USB 3.0-Ports angesteckt werden und Medien problemlos und verzögerungsfrei wiedergeben. Ein USB-C-Anschluss hätte allerdings bei dem Preis auch ruhig dabei sein können.

Stromverbrauch

Bei einem Gerät, das zumeist ununterbrochen läuft, ist natürlich der Stromverbrauch interessant. Im Leerlauf konnten wir einen Verbrauch von 9,6W messen und bei eingeschalteten WLAN und eingestecktem USB-Stick stieg dieser Wert dann auf 11,4W. Das ist geringfügig höher als ASUS selbst ausweist. Im Vergleich dazu gönnt sicher jeder Mesh-Node von Google rund 8,8W.

Fazit

Was gefällt

Der RT-AX88U ist ein Router-Monster. Im positiven Sinn. Alles was ein Router 2019 können muss, kann das Gerät von ASUS. Und noch viel mehr: Durch die Unterstützung von Wi-Fi 6 wurde auch an die Zukunft gedacht. In ein, zwei Jahren wird es zahlreiche neue Endgeräte geben, die diesen neuen Standard unterstützen. Aber nicht nur die Hardware kann mit Schnelligkeit, Zukunftssicherheit und hoher Reichweite überzeugen. Auch softwareseitig lässt ASUS seine Muskeln spielen. Die Ersteinrichtung ist simpel und verständlich gestaltet, sodass sich auch Neulinge und Nicht-Spezialisten schnell zurecht finden. Wer allerdings die volle Kontrolle über sein Netzwerk haben will, dem stellt ASUS eine Fülle an nützlichen Tools und Einstellungen zur Verfügung. Auch an Gamer wurde gedacht, einige Optimierungsmöglichkeiten richten sich speziell an diese Zielgruppe.

Was nicht so gefällt

So sehr uns der RT-AX88U beeindrucken konnte, gibt es doch etwas, das viele abschrecken wird. Es ist aber nicht das markante Design, das unter die Kategorie Geschmackssache fällt. Es ist der hohe Preis. Mit knapp über 300 Euro ist der Wi-Fi-Router nämlich alles andere als günstig. Mesh-Systeme, die zumindest mit der Reichweite locker mithalten können, sind schon deutlich unter diesem Preis zu haben. Und bis sich Wi-Fi 6 wirklich durchgesetzt hat, wird auch noch einige Zeit vergehen.

Conclusio

Wer schon ein Wi-Fi 6-Gerät besitzt oder kompromisslos alles aus seiner Internetleitung herausholen will und dabei viele Einstellungsmöglichkeiten benötigt, der wird mit dem RT-AX88U sehr zufrieden sein. Alle anderen sollten vielleicht noch etwas warten bzw. sich einen Preisalarm auf Geizhals setzen um informiert zu werden, wenn der RT-AX88U zu einem erschwinglicheren Preis erhältlich ist.


Doppelte Gewinnchance

Die Teilnahme war bis zum 27. Oktober 16:59 möglich. Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen!


Hinweis: ASUS Deutschland war so freundlich, uns für den Test und die Verlosung drei RT-AX88U zur Verfügung zu stellen.


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Philips FC6826/01 SpeedPro Max im Test

Akku-Staubsauger erfreuen sich großer Beliebtheit, sind sie doch besonders praktisch, wenn schnell Dreck „verschwinden“ soll. Da wundert es nicht, dass Philips derzeit für seine SpeedPro Staubsauger-Serie kräftig die Werbetrommel rührt. Um herauszufinden wie sich der SpeedPro Max wirklich im Alltag schlägt, haben wir diesen auf Herz und Nieren getestet.

Lieferumfang & erster Eindruck

Der FC6826 kommt in einer schönen und handlichen Packung, die bereits den Transport vom lokalen Händler oder auch der örtlichen Postfiliale sehr angenehm gestaltet.

Durch den Tragegriff und das doch eher leichte Gewicht entstehen keine Probleme beim Tragen bzw. beim Transport. Selbst beim Verwenden öffentlicher Verkehrsmittel hat man keine nennenswerten Schwierigkeiten.

Ist der SpeedPro Max dann erst mal daheim eingetroffen so wird einem beim Öffnen des blauen Kartons als erstes der Korpus sowie die Bodendüse mit dem Spruch „Enjoy the fast cleaning experience“ präsentiert. Verlängerungsrohr sowie Ladegerät und Wandhalterung finden sich dann im unteren Teil des Kartons.

Nachdem man die drei Hauptkomponenten aus der Verpackung genommen und sie mühelos zusammengesteckt hat, kann es eigentlich schon losgehen. Die Montage ist simpel und selbsterklärend und das Gerät an sich sehr intuitiv. Möchte man jedoch sichergehen, so liegt auch eine deutsche Bedienungsanleitung bei.

Das Gerät kommt wie gewohnt mit einem halb vollen Akku und kann somit eigentlich auch gleich verwendet werden. Es empfiehlt sich jedoch auf jeden Fall erstmal zu warten und den Akku komplett zu laden.

Während des Ladevorgangs kann man sich zum Beispiel einen netten Platz für den Neuzugang und die Wandhalterung überlegen. Zubehör für die Montage, in diesem Fall Schrauben und Dübel liegen bei. Jedoch nur für die Montage an einer Betonwand. Hohlraum bzw. Ziegeldübel müssen selbst erworben werden.

Das Ladekabel lässt sich einfach in die Wandhalterung einhängen und lädt dann immer automatisch das Gerät wieder auf. Es geht aber auch ohne eine Wandbefestigung, da das Ladegerät magnetisch am Korpus haftet.

Wie den Bildern deutlich entnommen werden kann, hat der FC6826 ein wirklich gelungenes Design und ist mit seiner Kombination aus schwarz/rosegold/silber, sowie den blauen Akzenten ein optisches Highlight. So muss man ihn in keinem Fall zwingend in irgendeiner dunklen Abstellkammer verstecken, sondern kann ihn getrost im Wohnbereich – immer griffbereit –  verweilen lassen.

Spezifikationen

Typ Stielsauger, Handstaubsauger
Akku 25.2V, Li-Ionen
Farbe schwarz/​gold
Fassungsvermögen 0.6l
Filterung abwaschbarer Filter
Betriebsdauer 65min
Ladedauer 5h
Zubehör Fugendüse, 360° Saugdüse, Ladekabel, Wandhalterung
Gewicht 2.73kg
Gelistet seit 2018-05-15

Im Alltag

Bei meiner Frau und mir wurde der SpeedPro Max in unserem Haushaltsalltag getestet. In unserem Haus mit 150m² auf drei Ebenen haben wir bereits zwei Saugroboter, die mehrmals in der Woche den angesammelten Staub bekämpfen.

Für uns bietet der neue Handstaubsauger aber die Möglichkeit schnell und mobil das gesamte Haus zu saugen. Besonders jene Bereiche, an die der Roboter nicht herankommt, wie die Treppen, das Sofa oder den Keller.

Es war uns möglich mit einer Akkuladung das gesamte Haus zu reinigen ohne eine Pause einlegen zu müssen. Wodurch sich erfreulicherweise zeigt, dass die angepriesenen 65 Minuten Akkulaufzeit auch der Realität entsprechen. Zu beachten ist nur, dass der Turbomodus natürlich einiges mehr an Energie benötigt. So kommt man auf eine maximale Laufzeit von circa 21 Minuten.
Vor allem bei der ersten Inbetriebnahme fallen einem besonders die gelungene Handhabung, die gut platzierten Bedienelemente und die praktische Hartbodendüse auf.

Nimmt man den Philips Sauger das erste Mal in die Hand, fällt einem sofort das moderne Design auf.
Der Powerbutton ist sehr gut platziert und bedarf genau der richtigen Menge an Kraft um zwischen den Stufen 1, 2 und Turbo zu regeln. Sobald man ihn einschaltet, leuchtet auch das bisher völlig unsichtbare Display auf und zeigt dem Benutzer in 10%-Schritten die verbleibende Akkukapazität an.

Direkt über dem Display findet sich dann auch der Knopf zum Lösen des Staubbehälters. Dieser kann als Ganzes aus dem FC6826 entfernt und durch das Öffnen des Deckels einfach in den Abfalleimer entleert werden.
Die Bodendüse ist das zweite Highlight und besticht vor allem durch die drei Front-LEDs. Diese leuchten im Betrieb automatisch auf und zeigen einem wirklich, wo der sonst auch leicht übersehbare „Dreck“ liegt. Meistens hätte man diesen ohne die extra Beleuchtung nicht gesehen. Wir fanden die zusätzliche Beleuchtung besonders an dunklen und unbeleuchteten Stellen, wie z.B. unter dem Bett oder dem Sofa, praktisch.

Beim Blick von oben hat man dank einer Plexiglasabdeckung immer freie Sicht auf die rotierende Bürste und kann somit gleich erkennen, ob sich vielleicht etwas Gröberes verfangen hat.

Auf der Unterseite zeigen sich dann noch zwei weitere Vorteile der Bürste: Zum einen wären da die blauen Gumminoppen, die für einen wirklich guten Ansaugdruck sorgen. Zum anderen verfügt die Bürste auch über vielen kleine Räder, die dem Gerät wirklich hervorragende Wendigkeit verleihen. Zusammen mit dem sehr flexiblen Gelenksystem zwischen Stange und Düse kommt man quasi überall hin.

Bei genauerer Betrachtung zeigt sich auch ein weiterer Vorteil: Die rotierende Rolle der Bodendüse lässt sich sehr schnell und einfach entfernen, um sie einer leichteren Reinigung zu unterziehen, sollten sich doch einmal viele Haare oder ähnliches verfangen haben. Was ich für ein wirklich gutes Feature halte, da sich dieser Vorgang oft bei anderen Düsen sehr schwer und umständlich gestaltet.

Als letzten Aufsatz gibt es noch den Pinsel, welcher direkt in die Verlängerungsstange eingearbeitet ist. Dieser dient hauptsächlich dazu, um zum Beispiel schnell Spinnweben oder Krümel aus einer schmalen Nische zu entfernen.

Hierzu muss lediglich die Bodendüse vom Rohr gelöst und der Pinsel nach vorne geklappt werden.
Möchte man entweder das Verlängerungsrohr oder die Bürste lösen, lässt sich dies über eine der beiden Druckschalter erreichen. Unsere Erfahrung nach sind die beiden Druckknöpfe eher schwer zu drücken – es empfiehlt sich dazu beide Hände frei zu haben.

Fazit

Der Philips FC6826/01 SpeedPro Max hat meine Frau und mich nicht nur überrascht, sondern auch überzeugt! Mit dieser Produktreihe kann Philips durchwegs mit ähnlichen Geräten von Dyson, Siemens & Co. mithalten.

Trotzdem gibt es Verbesserungspotential: So ist es zum Beispiel schade, dass im Griff kein Softgrip-Bereich vorhanden ist, der eine längere Handhabung wohl ein wenig angenehmer gestalten würde. Denn bei längerer  Inbetriebnahme (ab ca. einer Stunde) merkt man, dass die Hand müde bzw. der Griff warm wird. Beides könnte möglicherweise mit einem Softgrip-Bereich reduziert werden.

Aufgrund des großen und leistungsstarken Akkus, welcher direkt hinter dem Staubbehälter und unter dem Griff verbaut ist, ist es wahrscheinlich auch nicht möglich das Gewicht signifikant zu reduzieren. Für zarte Menschen könnte der SpeedPro Max bei langem Gebraucht doch etwas zu schwer sein.

Zudem liegt dem Gerät leider kein richtiger Pinselaufsatz bei, welcher sowohl auf dem Verlängerungsrohr als auch direkt am Korpus verwendet werden kann. Der kleine Pinsel am Ende des Rohr ist leider nicht geeignet um z.B. gründlich Sessel oder Sofas abzusaugen. Er ist hierfür einfach zu weich. Es gibt jedoch eine Mini Turbo Bürste, welche aber seperat erworben werden muss. Zudem sind die Verbindungspunkte teilweise nur schwer lösbar und der Wechsel geht daher auch nicht allzu schnell von der Hand.

positiv ist:
+ Akkulaufzeit – 150m² problemlos zu saugen mit einer Akkuladung
+ Geräuschpegel – leiser als gedacht
+ Großer Staubbehälter
+ Durchdachtes Konzept
+ Sehr wendige, leichtläufige Bodenbürste
+ Leichte Reinigung der Bürste
+ Front LED-Licht
+ ansprechendes Design
+ praktische Wandhalterung

negativ fällt auf:
– Fehlender Pinselaufsatz
– Pinsel an Verlängerungsrohr zu weich für universellen Einsatz
– Teilweise sehr „strenge“ Verbindungslaschen
– Handgriff leider ohne Softgrip

Alles in allem können wir trotzdem eine klare Kaufempfehlung für den Philips FC6826/01 SpeedPro Max aussprechen, nicht zuletzt wegen dem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis.


Gewinnchance

Die Teilnahme ist war bis zum 9. Oktober 16:59 möglich. Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen!


Hinweis: Philips war so freundlich, uns für die Verlosung und für den Test zwei Philips FC6826/01 SpeedPro Max zur Verfügung zu stellen.