Lieblingslokale wieder besuchen und neue Restaurants entdecken: Bei der Wiener Reopeningwoche vom 25. Mai bis 31. Mai 2020

Gemeinsam aus der Krise – das ist das Motto der „Reopening Woche“, die vom 25. – 31 Mai 2020 stattfindet. Im Zuge dieses kulinarischen Events soll die Wiedereröffnung der Restaurants und Lokale gefeiert werden um der Gastronomie aus dem Stillstand zu helfen und um Liebhaber*innen guter Küche wieder mit hervorragenden Speisen verwöhnen zu können. In ausgewählten Spitzenlokalen und Haubenrestaurants können Gäste in den Genuss von Gourmet-Menüs kommen, die zu einem Fixpreis, welcher wesentlich günstiger als das übliche Angebot ist, angeboten werden.

So kann man für nur € 29,50 ein Drei-Gänge-Dinner in einem der ausgewählten Restaurants genießen, ein Zwei-Gänge-Lunch schon ab € 14,50. Restaurants mit mehr als einer Haube können je zusätzlicher Haube einen Aufpreis von zehn Euro für das Dinner und fünf Euro für den Lunch verlangen.

Offiziell können Tische erst ab dem 12. Mai reserviert werden. Geizhals-User*innen haben allerdings die Möglichkeit über nachfolgenden Link und mit untenstehendem Code eine Reservierung vom 8. – 11. Mai, vor allen anderen, vorzunehmen:

https://gastronews.wien/club/genusswochen/reopeningwoche/geizhals/

 

 

FRÜHBUCHER-CODE: GENUSS


Der smarte Garten für zu Hause? – Emsa Click & Grow 3 im Test

Frische Kräuter und Gemüse ohne eigenen Garten oder sonniger Fensterbank? Das zumindest verspricht der Smart Garden Click & Grow von Emsa. Wir haben das Einsteigermodell unter die Lupe genommen und zeigen euch, was ihr beachten müsst.

> Zur 3-fachen Gewinnchance <

Lieferumfang

  • Pflanzkasten (315x135x230mm)
  • LED-Leiste inkl. Netzteil
  • 2x Verlängerungsstangen
  • Basilikum Substratkapseln, 3er Pack
  • Quick-Guide / Bedienungsanleitung

Design und Verarbeitung

Schlicht und etwas futuristisch

Beim Auspacken und Betrachten des vermeintlich smarten Pflanzkasten kamen sofort Erinnerungen an die Szene aus dem Kult-Film Zurück in die Zukunft 2 und dessen Vorstellung vom Kräuter/Gemüsekistchen der Zukunft.

Emsa setzt komplett auf Kunststoff, der sich allerdings nicht billig anfühlt. Überhaupt wirkt der Pflanzkasten solide verbaut und es sind uns keine Mängel aufgefallen. Wer es noch etwas unauffälliger bevorzugt, den Smart Garden gibt es auch in grau.

Funktionsweise

Der Pflanzkasten besitzt drei Aussparungen für die sogenannten Substratkapseln. Diese können dann an den weißen Laschen beschriftet werden, falls unterschiedliche Pflanzenarten gezüchtet werden. Eine weitere Öffnung dient zur Befüllung des Wassertanks (ca. 1L), der mittels eines Schwimmers den aktuellen Wasserstand anzeigt. Für die ersten Tage des Pflanzenwuchs sind drei kleine Anzuchthauben dabei, die für einen Mini-Treibhauseffekt sorgen. Das Netzteil ist direkt mit der LED-Licht-Leiste (6000 Kelvin) verbunden. Diese lässt sich mittels zwei Verlängerungsstangen in der Höhe erweitern. 

Die Substratkapseln (Pods) gibt es in 3er Packs zu kaufen, wobei der Preis ca. zwischen 10 und 15 Euro liegt. Die Pods enthalten nicht nur das Saatgut, sondern gleich auch den richtigen Nährstoffmix – Düngen ist damit nicht notwendig. Außerdem ermöglicht dies auch das Züchten von verschiedenen Pflanzen im gleichen Pflanzkasten.

Etwas erinnert das das ganze auch an die Funktionsweise von populären Kaffee-Kapselmaschinen: Bequeme und unkomplizierte Bedienung und Vielfalt an Sorten. Dafür ist man an das Ökosystem und die Preisgestaltung des Herstellers gebunden.

Im Betrieb

Ersteinrichtung

Wasser einfüllen, Pods einsetzen und an den Strom anschließen – mehr ist eigentlich nicht notwendig. Die LED-Licht-Leiste leuchtet 16 Stunden lang und macht dann für 8 Stunden Pause. Deshalb ist es ratsam den Smart Garden an den eigenen Schlafrhythmus anzupassen.

Zudem sollte man in der ersten Phase des Keimens die Anzuchthauben aufsetzen, damit die Luftfeuchtigkeit und Temperatur entsprechend höher ist. 

Easy going

Nachdem die Anzuchthauben entfernt wurden, wachsen die Pflanzen, in diesem Fall Basilkum, munter weiter. Hier sollten rechtzeitig die Verlängerungsstangen für die LED-Lichtleiste angebracht werden, damit genügend Abstand zwischen Licht und Pflanzenblätter vorhanden ist. Ansonsten kann es zu „Verbrennungen“ an den Blättern kommen. Im weiteren Verlauf sollte nur noch die Wasserstandsanzeige im Auge behalten werden.

Im Test sind alle drei Pods gleichzeitig gekeimt, sind dann aber  unterschiedlich hoch gewachsen. Sind die Pflanzen groß genug, kann man auch schon ernten. Im Fall von Basilikum am besten schneiden und nicht zupfen. 

Der Geschmack des frischen Basilkum war sehr natürlich und auch der Ertrag ist gut. Es wachsen mehr Triebe nach, als beim Topf-Basilkum, den man z.B. in Supermärkten kaufen kann.

Nachhaltigkeit

Stromverbrauch / Kosten

Im Gegensatz zum eigenen Garten oder der sonnigen Fensterbank braucht der Emsa Smart Garden Strom für die Beleuchtung. Und diese läuft für 18 Stunden pro Tag.

Die tatsächliche gemessene Leistungsaufnahme liegt bei 6 W/Tag. Daraus lässt sich folgende, grobe Kostenhochrechnung für das gesamte Jahr herleiten:

Hinweis: Da Strompreise innerhalb der Länder variieren, wurden Mittelwerte bzw. Strompreisindizes für die Berechnung verwendet.

Nur zusätzlicher Müll?

Auch wenn der Vergleich zuvor mit den Kaffee-Kapselmaschinen im Funktionsprinzip durchaus zutreffend ist, produziert ein Smart Graden doch deutlicher weniger Abfall. Zwar sind die Substratkapseln in Plastik luftdicht verpackt, jedoch muss man diese nicht so oft nachkaufen. Wer regelmäßig frische oder gemahlene Kräuter im Supermarkt kauft, wird auch unweigerlich Müll produzieren. Eine sinnvolle Abwägung erscheint deshalb schwierig. Klar ist: Nur der Garten oder die Fensterbank schneiden deutlich besser ab im Hinblick auf die Umweltverträglichkeit.

Fazit

Was gefällt

Nach mehreren Wochen im Betrieb kann man sagen: Das Konzept funktioniert. Der schicke, weiße Smart Garden ist einfach in der Bedienung und die Ergebnisse entsprechen durchaus den Erwartungen. Im Testbetrieb gab es keinerlei Probleme mit dem Pflanzkasten. Alle drei Pods (Basilikum) sind gekeimt und waren im Ertrag ergiebig. Auch der Geschmack war gut und intensiv.

Was nicht so gefällt

Die gewonnene Bequemlichkeit eines solchen Geräts muss man gleich an mehreren Stellen „zurückzahlen“. Neben den Anschaffungskosten für den Smart Garden selbst müssen nämlich noch die laufenden Kosten berücksichtigt werden: Neue Substratkapseln (3er Pack) kosten zwischen 10 und 15 Euro. Dazu kommen dann noch die Stromkosten, die, je nach Land und Anbieter variieren können – bei durchgehender Verwendung.

Zusätzlich ist man auch noch an die Saatgut-Auswahl des Herstellers gebunden. Wer etwas anderes im Pflanzkasten züchten will, muss selbst mit Anzucht-Quelltabletten und Düngerbeigabe experimentieren.

Conclusio

Treffender als „Smart Garden“ wäre wohl die Bezeichnung „Easy Garden“: denn es ist vor allem die Einfachheit des Konzepts, die überzeugt. Trotzdem sollte man sich bewusst sein, dass frische/s Kräuter/Gemüse aus dem smarten Garten nicht gerade günstig sind. Die Folgekosten für Strom und Kapseln sollten mitbedacht werden.

Wer einen eigenen Garten oder einen sonnigen Platz in der Wohnung oder auf dem Balkon hat, sollte auch dabei bleiben: Aus ökonomischer, aber auch ökologischer Sicht. Sollte in den eigenen vier Wänden Tageslicht eher rar sein, kann man sich die Anschaffung eines Smart Gardens durchaus überlegen. Vor allem, wenn man einen regelmäßigen Bedarf an frischen Kräutern hat..


Angebote für Emsa Smart Garden Click & Grow Pflanzkasten


Gewinnchance

Wer jetzt auch einen Smart Garden in den eigenen vier Wänden testen will, der kann gleich drei Emsa Click and Grow 3 weiß gewinnen. Die Teilnahmebedingungen sind sehr simpel: Name und E-Mail-Adresse unten in das Formularfeld eintragen – that’s it! Wir ziehen am 26. Mai per Zufallsgenerator drei GewinnerInnen und löschen dann auch alle Kontaktdaten.

Die Teilnahme ist bis zum 25. Mai 16:59 möglich. Wir wünschen allen TeilnehmerInnen viel Glück!!



Huawei P40 lite im Test

Die Lite-Varianten der P-Serie von Huawei sind besonders beliebt, versprechen sie doch ansprechende Leistung und modernes Design zu einem fairen Preis. Genau hier knüpft Huawei auch im Jahr 2020 an und bringt mit dem P40 lite wieder ein interessantes Budget-Smartphone auf den Markt. Wie sich dieses – ohne Google App Store – schlägt, erfahrt ihr im folgenden Test.

Lieferumfang des P40 lite

Auffällig an der schlichten, weißen Box ist eigentlich nur der unten angebrachte Hinweis zu Huaweis eigenem App Store „AppGallery“.

Die Ausstattung geht für diese Preisklasse vollkommen in Ordnung, birgt aber auch keinerlei Überraschungen:

  • kabelgebundene Kopfhörer (3.5mm)
  • Supercharger 20W-Ladegerät
  • USB-C / USB-A-Kabel
  • SIM-Tool

Design und Verarbeitung

In Sachen Design und Verarbeitung legt Huawei mit dem P40 lite wieder eine Schippe drauf. Das 6,4″-Smartphone besitzt einen, je nach Farbvariante, gefärbten Aluminium-Rahmen und Vorder- und Rückseite sind aus Glas und Kunststoff gefertigt.

An der rechten Seite befinden sich die gut erreichbaren Volume-Knöpfe und der Fingerprint-Reader, der wiederum auch als An/Aus-Schalter fungiert.

Auf der Unterseite ist der USB-C-Anschluss, der Lautsprecher, ein Mikrofon und eine Kopfhörer-Buchse. Damit setzt sich auch der Trend im Jahr 2020 fort, dass günstige Smartphones den Kopfhörer-Eingang behalten.

Detaillierte Spezifikationen

BetriebssystemAndroid 10.0
Display6.4″, 2310×1080 Pixel, 16 Mio. Farben, IPS/​LTPS, kapazitiver Touchscreen, Kameraloch
Kamera hinten48.0MP, f/​1.8, Phasenvergleich-AF, LED-Blitz, Videos @1080p/​30fps (Kamera 1); 8.0MP, f/​2.4, Weitwinkelobjektiv (Kamera 2); 2.0MP, f/​2.4, Makroobjektiv (Kamera 3); 2.0MP, f/​2.4, Tiefenschärfe (Kamera 4)
Kamera vorne16.0MP, f/​2.0, Videos @1080p/​30fps
SchnittstellenUSB-C 2.0 (OTG), 3.5mm-Klinke, WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac, Bluetooth 5.0, NFC
SensorenBeschleunigungssensor, Gyroskop, Annäherungssensor, Lichtsensor, Kompass, Fingerabdrucksensor (seitlich)
SoCHiSilicon Kirin 810, 64bit
CPU2x 2.27GHz Cortex-A76+ 6x 1.88GHz Cortex-A55
GPUMali-G52 MP6
RAM6GB
Speicher128GB (UFS 2.1), NM Card-Slot (shared, bis 256GB)
NavigationA-GPS, GLONASS, Galileo, QZSS
ModemGSM (0.2Mbps/​0.1Mbps), UMTS, LTE
Frequenzbänder2G (850/​900/​1800/​1900), 3G (B1/​B2/​B4/​B5/​B6/​B8/​B19/​B34/​B39), 4G (B1/​B2/​B3/​B4/​B5/​B7/​B8/​B18/​B19/​B20/​B28/​B34/​B38/​B39/​B40/​B41)
NetzstandardsGPRS, EDGE, HSDPA, HSUPA, HSPA+, LTE-A
Akku4200mAh, fest verbaut
Ladeleistung40W (Huawei SuperCharge)
Standby-Zeit293h
Gesprächszeit21h
SAR-Wert0.85W/​kg Kopf, 1.15W/​kg Körper
GehäuseformBarren
GehäusematerialKunststoff (Rückseite)
Farbegrün
Abmessungen159.2×76.3×8.7mm
Gewicht183g
SIM-FormfaktorNano-SIM (1x shared)
BesonderheitenDual-SIM
Gelistet seit02.03.2020

Display

Das 6,4″-IPS-Display mit FullHD+-Auflösung (398dpi) ist leuchtstark und blickwinkelstabil. Der Punchhole-Ausschnitt für die Vorderkamera im linken, oberen Bereich ist dabei angenehm klein gehalten.

Natürlich wäre ein OLED-Display noch etwas besser gewesen, auch um den integrierten Dark-Mode noch besser zur Geltung kommen zu lassen.

Dafür lässt sich die Farbtemperatur nach persönlichen Präferenzen einstellen.

AppGallery und Features

Seit Mitte 2019 darf Huawei im Zuge eines Handelsstreits mit den USA keine Google Services mehr auf seinen Geräten nutzen. Was bedeutet, dass auch der populäre Google App Store fehlt. Huawei, immerhin einer der größten Smartphone-Produzenten der Welt, versucht nun mit dem eigenen App-Ökosystem, der „AppGallery“, einen Ersatz zu etablieren.

Laut eigenen Angaben ist die AppGallery inzwischen der drittgrößte App-Marktplatz der Welt und bietet auch beliebte Apps wie Microsoft Office, Amazon Shopping und Games wie Asphalt 9 und Fortnite.

Huaweis Bemühungen populäre Apps in das eigene Ökosystem zu bekommen, sind offensichtlich da. Schon bei der Ersteinrichtung werden einem Apps vorgeschlagen und installiert. Auch Apps wie Facebook, WhatsApp & Co. lassen sich meistens über kleine Umwege in der AppGallery finden und installieren. Auch die Geizhals-App steht dort zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die Huawei-Community bietet auch hilfreiche Tipps zu App-Installationen und AppGallery.

Für die fehlenden Google-Apps gibt es meist Ersatz, wenn auch nicht immer komplett gleichwertigen. Gerade Google Maps oder Google Drive wurden im Test schmerzlich vermisst.

Im Bereich Werkzeuge befinden sich auch nützliche Apps, die den Alltag erleichtern sollen. So wird z.B. eine Wetter-App auch vorinstalliert, aber nur in der Free-Version mit Werbung.

Betriebssystem

Das P40 lite ist mit Android 10 ausgestattet, wobei das Betriebssystem mit Huaweis eigener Oberfläche EMUI 10.0.1 stark modifiziert wurde. Der letzte Sicherheitspatch datiert aus dem Jänner 2020 – wie oft hier Huawei in Zukunft aktualisieren wird, wird sich zeigen müssen.

Dafür war die Performance überzeugend: Kaum Mikroruckler, dafür flottes Navigieren und ein schicker Dark Mode – so soll es sein.

Entsperren

Der seitlich angebrachte Fingerprint-Reader ist auch gleichzeitig der ON-OFF-Schalter. Beim Testen funktionierte dies auch recht zuverlässig, wenn auch die Erkennungsrate – gefühlt – ein paar Prozentpunkte hinter dem Vorjahresmodell, dem P30 lite, liegt.

Der seitliche Fingerprint-Reader: äußerst flott und zuverlässig

Sound

Soundtechnisch wird das geboten, was man sich in der Preisklasse erwarten kann: einen auf der unteren Seite positionierten Mono-Lautsprecher, der zwar laut sein kann, aber keinerlei Tiefen besitzt und auch leicht verdeckt werden kann.

Speicher

Der Speicherausstattung ist mit 128GB zeitgerecht, leider setzt Huawei bei der Erweiterung auch dieses Jahr auf einen eigenen Standard, MicroSD-Karten werden weiterhin nicht unterstützt.

Akku

Hier trumpft Huawei auf und spendiert dem P40 lite einen großen 4200mAh-Akku, der mit 40W schnell geladen werden kann. Deshalb ist es doppelt schade, dass das mitgelieferte Ladegerät lediglich maximal 20W ausgibt. Das ist zwar noch immer schnell, in ca. 30min hat man knapp 50% erreicht, aber das Potenzial wird nicht voll ausgeschöpft.

Im Test war dann auch die Akkulaufzeit nicht wirklich ein Thema, denn eine volle Ladung hat – ohne mobile Daten – locker für mehrere Tage ausgereicht. Fotografieren, volle Displayhelligkeit und Spielen – das P40 lite bietet einfach eine hervorragende Akkulaufzeit.

Kamera des P40 lite

Vier Kamera-Module auf der Rückseite, nichts Ungewöhnliches mehr im Jahr 2020. So viele besitzt das P40 lite natürlich auch, wobei ein Sensor nur für die Tiefenschärfe zuständig ist.

Und wie im letzten Jahr setzt man Vielseitigkeit beim Kamera-System:

  1. 48.0MP, f/​1.8, Videos @1080p/​30fps
  2. Weitwinkel, 8.0MP, f/​2.4
  3. Makro, 2.0MP, f/​2.4
  4. Tiefenschärfe
  5. Vorderkamera: 16.0MP, f/​2.0, Videos @1080p/​30fps

Outdoor macht das Kamera-System einen guten Job. Die Software ist dabei intuitiv, bietet aber auch zahlreiche Einstellungsmodi, so wie einen Pro-Modus, bei dem alle relevanten Parameter selbst eingestellt werden können. Der Großteil wird aber wohl im Automatik-Modus geschossen werden und dieser ist durchaus gelungen. Lediglich die fehlende optische Stabilisierung kann etwas nerven: Fotos werden gelegentlich unscharf oder man wird beim Fotoschießen von der Software aufgefordert, die Hand auch nach dem Auslösen noch für ein paar Sekunden ruhig zu halten.

Makroaufnahmen gehen nun auch und funktionieren besser, als der digitale Zoom, der besonders aggressiv Bildrauschen unterdrückt und damit auch die allgemeine Fotoqualität.

Beim integrierten Nachtmodus gibt es wenig Neues im Vergleich zum Vorjahr. Dieser funktioniert noch immer zuverlässig, wenn man für ca. 10 Sekunden die Hand komplett still halten kann.

Die Selfie-Kamera verfügt über einen Porträt-Modus, der Hintergründe unscharf stellt. dies funktioniert aber nur, wenn ein Gesicht erkannt wird. Dieses lässt sich dann zusätzlich über einen Beautymodus „glätten“ – oder auch nicht, denn dieser Modus ist komplett deaktivierbar. Selten gab es hier kleine Autofokus-Probleme, in der Regel sind die Selfies aber schnell gemacht und scharf.

Fazit

Was uns gefällt

Huaweis Budget-Smartphones werden von Jahr zu Jahr schöner. Dem P40 lite sieht man seinen günstigen Preis auf den ersten Blick nicht an. Ein leuchtstarkes Display, ein vielseitiges Kamera-System, lange Akkulaufzeiten und keinerlei Verarbeitungsmängel ist man inzwischen auch bei den Lite-Modellen der P-Serie gewohnt. Dazu gesellt sich weiterhin ein quasi schon totgeglaubter Kopfhörer-Eingang.

Was uns nicht so gefällt

Der unfreiwillige Verzicht auf Googles Play Store ist weniger schlimm als anfangs angenommen: viele populäre Apps sind entweder über Huaweis AppGallery auffindbar oder ersetzbar. Gewisse Google-Services bzw. Apps fehlen dann aber doch im gewohnten Alltag.

Und so sehr die Vielseitigkeit der Kamera – gerade bei so einem günstigen Einstiegspreis – überzeugen kann, vielleicht wäre es sinnvoller gewesen eine Linse einzusparen und dafür eine optische Bildstabilisierung zu verbauen.

Conclusio

Wer ein günstiges Smartphone sucht, das verlässliche und lange Akkulaufzeiten bietet und dazu ein gutes, flexibles Kamera-System braucht, der sollte sich das Huawei P40 lite genauer ansehen. Ist man allerdings tief in Googles Ökosystem verankert, könnte ein Umstieg – ehrlicherweise – doch für etwas Frust sorgen.


Angebote für das Huawei P40 lite

Mehr Infos zu den anderen Modellen: P40 Pro / P40



Hinweis: Huawei Austria war so freundlich uns für den Test ein P40 lite zur Verfügung zu stellen.

Animal Crossing: New Horizons im Test

Reif für die Insel…

Animal Crossing zählt neben Super Mario, The Legend of Zelda und Pokémon zu den erfolgreichsten Spieleserien aus dem Hause Nintendo. Knapp sieben Jahre nach dem letzten Teil der Hauptserie feiert nun mit Animal Crossing: New Horizons der neueste Ableger auf der Switch sein Debut. Lohnt es sich, zu diesen neuen Horizonten aufzubrechen oder bleibt man im Zweifelsfall auch virtuell lieber zu Hause?

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ASUS ZenWiFi AX XT8 im Test

Vor einiger Zeit konnten wir den Wi-Fi 6-Router RT-AX88U von ASUS testen. Das wuchtige Design war vornehmlich an die Zielgruppe Gamer und Power-User adressiert. Mit dem ZenWiFi AX zeigt ASUS erfreulicherweise, dass es auch anders geht: Äußerlich unauffällig, aber trotzdem voller Features!

Lieferumfang

In der großen, grauen Box sind die zwei anthrazitfarbenen Mesh-Nodes und das gesamte Zubehör sicher und übersichtlich verpackt.

Design und Verarbeitung

Unauffällig

Mesh-Systeme sind – im Gegensatz zu klassischen WLAN-Routern – meist etwas dezenter in ihrem Design. Auch das ZenWiFi AX macht hier keine Ausnahme. ASUS setzt auf mattschwarzen Kunststoff mit silbernen Akzenten auf der Oberseite. Erfreulicherweise gibt es das ZenWiFi auch in weiß.

Anschlüsse und Tasten des ZenWiFi

Auf der Rückseite befinden sich drei LAN-Anschlüsse (1000Base-T) und ein WAN-Anschluss. Dazu gibt es 1x USB 3.0, der z.B. das Anschließen einer Festplatte ermöglicht, einen An/Aus-Schalter und den Stromanschluss. Auf der Unterseite gibt es noch einen WPS-Button und eine Reset-Taste.

Ein kleines LED (rot/grün/weiß) auf der Vorderseite zeigt den aktuellen Status des Geräts an. Nettes Detail: Die Beleuchtung ist über die Software auch deaktivierbar.

Ziemlich cool

Die seitlichen Lüftungsschlitze sorgen für ausreichende Kühlung auch bei starker Belastung. Weder im Idle-Zustand noch im Vollbetrieb werden die Geräte unangenehm warm. Auch ansonsten lässt die Verarbeitung keinerlei Mängel erkennen.

Detaillierte Spezifikationen

ModemN/​A
WAN1x 2.5GBase-T
LAN3x 1000Base-T
WirelessWLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac/​ax (Wi-Fi 6), simultan
Übertragungsrate574Mbps (2.4GHz), 6005Mbps (5GHz) aufgeteilt auf 1x 4804Mbps und 1x 1201Mbps
Sicherheit64/​128bit WEP, WPA, WPA2, WPS
Antennenintern
Anschlüsse1x USB-A 3.0
Leistungsaufnahmekeine Angabe (Betrieb)
Abmessungen1602x160x75mm
BesonderheitenIPv6, MU-MIMO, unterstützt Mobilfunkmodems (3G/​4G), VPN passthrough (PPTP/​L2TP/​IPSec), Mesh (separates Band), Set bestehend aus 2x Router
HinweisAngabe der Übertragungsrate bei 802.11ax bei 2.4GHz und 5GHz. (802.11n 2×2 40MHz: 300Mbps, 802.11ac (5GHz Band 1) 2×2 80MHz 256-QAM: 867Mbps, 802.11ac (5GHz Band 2) 4×4 160MHz: 3467Mbps, 802.11ax (5GHz Band 2) 2×2 80MHz 1024-QAM: 1201Mbps, 802.11ax (5GHz Band 2) 4×4 160MHz 1024-QAM: 4804Mbps)
Gelistet seit13.01.2020

Was bringt ein Mesh-System?

Funktionsweise

Wie der Name schon andeutet, handelt es sich bei einem Mesh-System um ein „ineinander greifendes“ WLAN-Netzwerk aus mehreren Nodes (Access Points), die miteinander kommunizieren und die Konfiguration automatisch untereinander abgleichen. Dadurch wird ein großes WLAN-Netzwerk mit einer SSID gespannt.

Mesh-Systeme bestehen aus einem Hub (die zentrale Einheit) und den verschiedenen Nodes, mit denen die WLAN-Reichweite erweitert werden kann. Hierbei sollte natürlich auf eine sinnvolle, räumliche Verteilung der Nodes geachtet werden.

Vorteile von Mesh

Mesh-Systeme können also nicht nur ein stabiles, starkes WLAN-Netzwerk spannen, sondern bieten auch andere Vorteile. Egal, wie viele Nodes eingesetzt werden, es wird – auf Wunsch – nur eine SSID generiert. Durch Echtzeitanalysen wählen Mesh-Systeme automatisch die besten Einstellungen während des Betriebs, wie z.B. das optimale Frequenzband und Kanal. Überhaupt ist die Einrichtung zumeist sehr einfach gehalten. Oftmals sehen die Geräte auch etwas „wohnzimmerfreundlicher“ als normale WLAN-Router aus.

Zukunftssicher – Wi-Fi 6

Mit Wi-Fi 6 können mehrere Geräte in einem Netzwerk mit schnellem Internet versorgt werden. Es wird dabei 2,4-GHz- und im 5-GHz-Band genutzt und bietet auch Verbesserungen bei Durchsatz und Bandbreiteneffizienz.

Software und Features des ZenWiFi

Für Kontroll-Freaks

In den zahlreichen Menüpunkten stecken sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten, die nicht nur für Profis gedacht sind. Unter anderem kann jedes verbundene Gerät gesehen, priorisiert oder auch geblockt werden. Mehrere Gäste-Netzwerke lassen sich auch einrichten. Praktischerweise geht das auch alles leicht von der Hand mit der dazugehörigen mobilen App für Android oder iOS.

Nicht nur für Profis

Wer wenig Ahnung oder Lust hat sich mit diversen Netzwerk-Einstellungen auseinanderzusetzen, der kann das ZenWiFi – dank den Quick Internet Setup – trotzdem schnell und unkompliziert einrichten. Wi-Fi 6 lässt zudem bis zu 60 gleichzeitige Verbindungen zu und kann damit auch in einem großen Haus oder Büro genutzt werden.

ZenWiFi im Betrieb

In den eigenen vier Wänden war bisher ein 2er Mesh-System von Google im Einsatz. Daher liegt die Vermutung nahe, dass das ASUS ZenWiFi ähnliche bzw. bessere Ergebnisse im Praxiseinsatz zeigen wird.

Reichweite des ZenWiFi

Die zwei ZenWifi-Nodes wurden an exakt denselben Stellen platziert wie das vorherige Google WiFi. Eine Altbauwohnung mit zahlreichen dicken Wänden konnte dem ZenWiFi allerdings nichts anhaben. Ganz im Gegenteil, egal, wo man sich in der Wohnung befindet, war die die Signalstärke sehr gut bis hervorragend. Zwar konnte das vorher eingesetzte Mesh-System von Google auch jede Ecke der Wohnung erreichen, allerdings war das Signal an manchen Stellen doch etwas schwächer und die Übertragungsgeschwindigkeiten geringer.

Geschwindigkeit des ZenWiFi AX

In der Praxis konnte das ZenWiFi durchwegs überzeugen. Zwei FullHD-Streams, ein Games-Download und Video-Telefonie wurden gleichzeitig betrieben und stellten das ZenWiFi vor keinerlei Probleme. 

Hier sei noch erwähnt, dass bis auf ein Gerät alle verbundenen Geräte nur Wi-Fi 5 beherrschen. Das Samsung Galaxy S10 besitzt zwar Wi-Fi 6 – im Praxistest haben sich daraus allerdings keine merkbar schnelleren Geschwindigkeiten eingestellt. Die vorhandene Internetleitung von Magenta war schon am Limit, daran kann auch Wi-Fi 6 nichts ändern.

Kleines Problemchen

Für den Test wurde das neue WLAN-Netzwerk mit derselben SSID ausgestattet, wie das alte. In der Theorie sollten sich dadurch alle zuvor mit dem WLAN verbundenen Geräte automatisch mit dem neuen WLAN verbinden können. In der Praxis gelang das auch, nur ein Gerät streikte und das war ausgerechnet ein (5 Jahre altes) Notebook von ASUS. Dieses erkannte das neue „alte“ WLAN nicht. Erst nachdem in den Einstellungen des ZenWiFi der Wi-Fi 6-Modus deaktiviert wurde, klappte die Verbindung ohne Probleme.

Fazit

Was gefällt

Das ZenWiFi AX von ASUS lässt kaum Wünsche offen. Mit Wi-Fi 6 ist man für die Zukunft bestens gerüstet, die Software wird dank Smartphone-App und sinnvollen Einstellungen/Features Laien als auch Profis zufrieden stellen. Auch das äußere Erscheinungsbild ist dezent und dadurch wohnzimmertauglich: ASUS hat sogar an eine weiße Variante des ZenWiFi gedacht.

Im einwöchigen Testbetrieb gab es nur ein Gerät, das kurzzeitig Probleme gemacht hat. Ansonsten lief das drahtlose Netzwerk des ZenWiFi komplett fehlerfrei und stabil.

Was nicht so gefällt

Es hätte so schön sein können: Ein leistungsstarkes Gerät, das für die Zukunft gewappnet ist, tadellos verarbeitet ist und sich unauffällig in die eigenen vier Wände integriert. Wäre da nicht…. der Preis. Rund 500€ wird derzeit für ein 2er-Set verlangt. Günstigere Alternativen mit einem ähnlichen Feature-Set sind derzeit nicht in Sicht.

Conclusio

Wi-Fi 6 in Kombination mit einem Mesh-System ist ein kostspieliges Vergnügen. Die Möglichkeiten, die das ZenWiFi bietet, sind zwar beeindruckend und wird Enthusiasten auch begeistern. Alle anderen sollten aber noch warten, bis das eigene Arsenal an Wi-Fi 6-Geräten angewachsen und der Preis für das ASUS ZenWiFi AX gefallen ist


Gewinnchance

Die Teilnahme war bis zum 16. März 16:59 möglich. Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen!


Hinweis: ASUS Deutschland war so freundlich, uns für den Test und die Verlosung zwei ZenWiFi AX zur Verfügung zu stellen.