ASUS RT-AX88U Wi-Fi 6-Router im Test

Streaming-Plattformen erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit und natürlich ist es auch viel bequemer das Smartphone oder den Fernseher kabellos über Wi-Fi zu verbinden. Aber gerade da kann es schnell zu stotternden Wiedergaben kommen oder der Bildschirm bleibt überhaupt schwarz. Oft liegt das gar nicht an der (zu) langsamen Internetleitung, sondern der Empfang des Wi-Fi-Signals ist gestört durch zu viele andere Wi-Fi-Netzwerke oder andere Mitglieder des Haushalts.
Der taiwanesische Hardware-Gigant ASUS versucht mit dem RT-AX88U-Router all dies Probleme zu lösen. Mit dem neuen Wi-Fi 6-Standard bestückt, sollen Streaming-Fans, Hardcore-Zocker und Anwender, die volle Kontrolle über das eigene Heimnetzwerk haben wollen, gleichermaßen angesprochen werden. Ob das gelingt, erfahrt ihr im folgenden Test.

> Zur doppelten Gewinnchance <

Lieferumfang

In der großen Box ist der mattschwarze WLAN-Router und das gesamte Zubehör stoßsicher verpackt.

  • RT-AX88U-Router
  • Netzteil
  • 4 schraubbare Antennen
  • RJ-45-Kabel
  • Quick-Guide / Bedienungsanleitung

Design und Verarbeitung

Auffällig

ASUS setzt beim RT-AX88U-Router auf ein aggressives Design, das teilweise an einen Tarnkappenjet erinnert. Mit einer Breite von 30cm und den angesteckten, mit goldakzenten versehenen Antennen fällt der Router auch definitiv im restlichen Mobiliar auf.

Anschlüsse und Tasten

Alle wichtigen Anschlüsse und Schalter befinden sich – wie bei Netzwerkgeräten üblich – auf der Rückseite: Das bedeutet alle acht LAN-Anschlüsse, der An/Aus-Schalter, als auch der WPS-Button. ASUS hat weiters auf der linken Vorderseite einen USB 3.0-Anschluss hinter einer Blende „versteckt“. Vorne gibt es zudem zwei Schalter, die das WLAN selbst und die LED-Beleuchtung deaktivieren können.

Viel Plastik

Bei den Materialien wird – bis auf die vergoldeten Antennenanschlüsse – auf schwarzen Kunststoff gesetzt, der Fingerabdrücke (zumindest während unseres Tests) etwas anzieht. Allerdings dürfte das im Alltag kaum eine Rolle spielen, da man einen Router nach der initialen Einrichtung und Positionierung vorzugsweise aus der Ferne steuert. Ansonsten gibt es nichts auszusetzen, kein Knarzen und auch keine unregelmäßigen Spaltmaße o.ä.

Detaillierte Spezifikationen

ModemN/​A
WAN1x 1000Base-T
LAN8x 1000Base-T
WirelessWLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac/​ax/​h (Wi-Fi 6), simultan
Übertragungsrate1148Mbps (2.4GHz), 4804Mbps (5GHz)
Sicherheit64/​128bit WEP, WPA, WPA2, WPA3, WPS
Antennen4x extern (abnehmbar)
Anschlüsse2x USB-A 3.0
Leistungsaufnahme9.8W (Betrieb)
Abmessungen300x188x61mm
BesonderheitenMU-MIMO, TPC/​DFS, LACP, IPv6, unterstützt Mobilfunkmodems (3G/​4G), WLAN on/​off-Schalter, Beleuchtung on/​off-Schalter, VPN passthrough (PPTP/​L2TP/​IPSec), Mesh (gemeinsames Band)
HinweisAngabe der Übertragungsrate bei 802.11ax bei 2.4GHz und 5GHz. WPA3 nach Firmwareupdate (ab 31.07.2019 Firmware 9.0.0.4.384.6396).
Gelistet seit2017-09-06

Wi-Fi 6 (ax)

Was ist denn nun die korrekte Bezeichnung?

ASUS hat mit dem RT-AX88U einen der ersten Router auf den Markt gebracht, der den neuen Wi-Fi 6-Standard unterstützt. Im Herbst 2018 hat sich das Wi-Fi Consortium darauf geeinigt die alten IEEE-Bezeichnungen zu verwerfen und sich auf eine neue, leichter nachvollziehbare Namensgebung einigen können.

alter Nameneue Bezeichnung
802.11n Wi-Fi 4
802.11acWi-Fi 5
802.11axWi-Fi 6

An die Zukunft gedacht

Mit Wi-Fi 6 wird auf aktuelle Nutzungstrends eingegangen und eine höhere Anzahl von Geräten in einzelnen Netzwerken berücksichtigt. Dabei arbeitet es im 2,4-GHz- und im 5-GHz-Band und bietet auch Verbesserungen bei Durchsatz und Bandbreiteneffizienz.

Software und Features

Volle Kontrolle

ASUS gibt den Besitzern des RT-AX88U volle Kontrolle. Ist die Ersteinrichtung noch bewusst simpel gehalten – Benennung des WLANs mit Passwort -, kommt man in der Admin-Oberfläche an zahlreiche Einstellungen und Systemanzeigen. So ist es z.B. möglich die LAN-Ports mittels Link Aggregation zusammenzuschalten, was normalerweise nur Business-Modellen vorbehalten ist. Auch das Monitoring des eingehenden und ausgehenden Traffics lässt sich überwachen, steuern und per Firewall auch blocken. Wer ein eigenes VPN erstellen will, der kann das natürlich auch.

Gaming

Auch für Gamer hat ASUS einiges parat: Eine WTFast-Lizenz ist mit dabei und ermöglicht Spielern einem speziell angepassten VPN beizutreten, das z.B. die Latenzen minimiert. Auch kann der eigene Traffic priorisiert (Adapativ QoS) werden, um z.B. Gaming zu bevorzugen.

Auch für Nicht-Spezialisten

Nicht nur für Netzwerk-Profis und Gamer bietet ASUS nützliche Einstellungen, auch größere Familien oder Büros sind bedacht worden. Gast-Netzwerke können nach Belieben eingerichtet werden. Außerdem lässt der Wi-Fi 6-Router bis zu 60 gleichzeitige Verbindungen zu. Wenig überraschend im Jahr 2019 kann man den Router nicht nur über die Web-Oberfläche konfigurieren, sondern auch über die eigene Smartphone-App (Android und iOS).

Im Betrieb

Um uns von den Qualitäten im Betrieb zu überzeugen, haben wir den ASUS RT-AX88U-Router einige Tage gegen das beliebte Mesh-System Google Wi-Fi antreten lassen.

Reichweite

Die vier externen Antennen lassen schon die immense Reichweite des RT-AX88U erahnen. In einer Altbau-Wohnung umgeben von alten, dicken Wänden und zahlreichen, kabellosen Nachbar-Netzwerken funkte der Wi-Fi 6-Router äußerst zuverlässig. Positiv ist hier vor allem anzumerken, dass das gespannte 5GHz-Netz auch durch fünf Mauern (ca. 20m) problemlos funkte und sich zwei 1080p-Stream schnell und verzögerungsfrei abspielen ließen. Mit dem Mesh-System geht das zwar auch, allerdings nur über den zweiten Mesh-Node. Der RT-AX88U ist übrigens auch Mesh-kompatibel, aber bei dieser überzeugenden Leistung erscheint das für den Heimbetrieb kaum notwendig.

Geschwindigkeit (iPerf)

Der Durchsatz des 5GHz WLANs (ac mit 1024QAM/160MHz) war in 4 Metern Entfernung (ohne Hindernisse) bei einem Höchstwert von 1418MBit. Ohne 1024QAM erreichte das 5GHz WLANac auch noch beachtliche 1081MBit.

Das 2,4GHz WLAN (ac mit 1024QAM/160MHz) erreichte bei gleichen Bedingungen immerhin noch 411MBit und ohne 1024QAM konnten 397MBit als Höchstwert gemessen werden.

NAS

Angesteckte USB-Laufwerke, im konkreten Fall ein günstiger SanDisk Cruzer USB 3.0, können an die zwei USB 3.0-Ports angesteckt werden und Medien problemlos und verzögerungsfrei wiedergeben. Ein USB-C-Anschluss hätte allerdings bei dem Preis auch ruhig dabei sein können.

Stromverbrauch

Bei einem Gerät, das zumeist ununterbrochen läuft, ist natürlich der Stromverbrauch interessant. Im Leerlauf konnten wir einen Verbrauch von 9,6W messen und bei eingeschalteten WLAN und eingestecktem USB-Stick stieg dieser Wert dann auf 11,4W. Das ist geringfügig höher als ASUS selbst ausweist. Im Vergleich dazu gönnt sicher jeder Mesh-Node von Google rund 8,8W.

Fazit

Was gefällt

Der RT-AX88U ist ein Router-Monster. Im positiven Sinn. Alles was ein Router 2019 können muss, kann das Gerät von ASUS. Und noch viel mehr: Durch die Unterstützung von Wi-Fi 6 wurde auch an die Zukunft gedacht. In ein, zwei Jahren wird es zahlreiche neue Endgeräte geben, die diesen neuen Standard unterstützen. Aber nicht nur die Hardware kann mit Schnelligkeit, Zukunftssicherheit und hoher Reichweite überzeugen. Auch softwareseitig lässt ASUS seine Muskeln spielen. Die Ersteinrichtung ist simpel und verständlich gestaltet, sodass sich auch Neulinge und Nicht-Spezialisten schnell zurecht finden. Wer allerdings die volle Kontrolle über sein Netzwerk haben will, dem stellt ASUS eine Fülle an nützlichen Tools und Einstellungen zur Verfügung. Auch an Gamer wurde gedacht, einige Optimierungsmöglichkeiten richten sich speziell an diese Zielgruppe.

Was nicht so gefällt

So sehr uns der RT-AX88U beeindrucken konnte, gibt es doch etwas, das viele abschrecken wird. Es ist aber nicht das markante Design, das unter die Kategorie Geschmackssache fällt. Es ist der hohe Preis. Mit knapp über 300 Euro ist der Wi-Fi-Router nämlich alles andere als günstig. Mesh-Systeme, die zumindest mit der Reichweite locker mithalten können, sind schon deutlich unter diesem Preis zu haben. Und bis sich Wi-Fi 6 wirklich durchgesetzt hat, wird auch noch einige Zeit vergehen.

Conclusio

Wer schon ein Wi-Fi 6-Gerät besitzt oder kompromisslos alles aus seiner Internetleitung herausholen will und dabei viele Einstellungsmöglichkeiten benötigt, der wird mit dem RT-AX88U sehr zufrieden sein. Alle anderen sollten vielleicht noch etwas warten bzw. sich einen Preisalarm auf Geizhals setzten um informiert zu werden, wenn der RT-AX88U zu einem erschwinglicheren Preis erhältlich ist.


Doppelte Gewinnchance

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, aber derzeit nicht das nötige Budget übrig hat, der kann einen ASUS RT-AX88U gewinnen. Diesmal verlosen wir auch gleich zwei Stück und verdoppeln deine Gewinnchance! Die Teilnahmebedingungen sind sehr simpel: Name und E-Mail-Adresse unten in das Formularfeld eintragen – that’s it! Wir ziehen am 28. Oktober per Zufallsgenerator eine/n Gewinner/in und löschen dann auch alle Kontaktdaten. Anmeldungen zum Geizhals Newsletter freuen uns zwar, erhöhen aber nicht die Gewinnchance.

Die Teilnahme ist bis zum 27. Oktober 16:59 möglich. Viel Glück!


Hinweis: ASUS Deutschland war so freundlich, uns für den Test und die Verlosung drei RT-AX88U zur Verfügung zu stellen.


Teilnahmebedingungen
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Philips FC6826/01 SpeedPro Max im Test

Akku-Staubsauger erfreuen sich großer Beliebtheit, sind sie doch besonders praktisch, wenn schnell Dreck „verschwinden“ soll. Da wundert es nicht, dass Philips derzeit für seine SpeedPro Staubsauger-Serie kräftig die Werbetrommel rührt. Um herauszufinden wie sich der SpeedPro Max wirklich im Alltag schlägt, haben wir diesen auf Herz und Nieren getestet.

Lieferumfang & erster Eindruck

Der FC6826 kommt in einer schönen und handlichen Packung, die bereits den Transport vom lokalen Händler oder auch der örtlichen Postfiliale sehr angenehm gestaltet.

Durch den Tragegriff und das doch eher leichte Gewicht entstehen keine Probleme beim Tragen bzw. beim Transport. Selbst beim Verwenden öffentlicher Verkehrsmittel hat man keine nennenswerten Schwierigkeiten.

Ist der SpeedPro Max dann erst mal daheim eingetroffen so wird einem beim Öffnen des blauen Kartons als erstes der Korpus sowie die Bodendüse mit dem Spruch „Enjoy the fast cleaning experience“ präsentiert. Verlängerungsrohr sowie Ladegerät und Wandhalterung finden sich dann im unteren Teil des Kartons.

Nachdem man die drei Hauptkomponenten aus der Verpackung genommen und sie mühelos zusammengesteckt hat, kann es eigentlich schon losgehen. Die Montage ist simpel und selbsterklärend und das Gerät an sich sehr intuitiv. Möchte man jedoch sichergehen, so liegt auch eine deutsche Bedienungsanleitung bei.

Das Gerät kommt wie gewohnt mit einem halb vollen Akku und kann somit eigentlich auch gleich verwendet werden. Es empfiehlt sich jedoch auf jeden Fall erstmal zu warten und den Akku komplett zu laden.

Während des Ladevorgangs kann man sich zum Beispiel einen netten Platz für den Neuzugang und die Wandhalterung überlegen. Zubehör für die Montage, in diesem Fall Schrauben und Dübel liegen bei. Jedoch nur für die Montage an einer Betonwand. Hohlraum bzw. Ziegeldübel müssen selbst erworben werden.

Das Ladekabel lässt sich einfach in die Wandhalterung einhängen und lädt dann immer automatisch das Gerät wieder auf. Es geht aber auch ohne eine Wandbefestigung, da das Ladegerät magnetisch am Korpus haftet.

Wie den Bildern deutlich entnommen werden kann, hat der FC6826 ein wirklich gelungenes Design und ist mit seiner Kombination aus schwarz/rosegold/silber, sowie den blauen Akzenten ein optisches Highlight. So muss man ihn in keinem Fall zwingend in irgendeiner dunklen Abstellkammer verstecken, sondern kann ihn getrost im Wohnbereich – immer griffbereit –  verweilen lassen.

Spezifikationen

Typ Stielsauger, Handstaubsauger
Akku 25.2V, Li-Ionen
Farbe schwarz/​gold
Fassungsvermögen 0.6l
Filterung abwaschbarer Filter
Betriebsdauer 65min
Ladedauer 5h
Zubehör Fugendüse, 360° Saugdüse, Ladekabel, Wandhalterung
Gewicht 2.73kg
Gelistet seit 2018-05-15

Im Alltag

Bei meiner Frau und mir wurde der SpeedPro Max in unserem Haushaltsalltag getestet. In unserem Haus mit 150m² auf drei Ebenen haben wir bereits zwei Saugroboter, die mehrmals in der Woche den angesammelten Staub bekämpfen.

Für uns bietet der neue Handstaubsauger aber die Möglichkeit schnell und mobil das gesamte Haus zu saugen. Besonders jene Bereiche, an die der Roboter nicht herankommt, wie die Treppen, das Sofa oder den Keller.

Es war uns möglich mit einer Akkuladung das gesamte Haus zu reinigen ohne eine Pause einlegen zu müssen. Wodurch sich erfreulicherweise zeigt, dass die angepriesenen 65 Minuten Akkulaufzeit auch der Realität entsprechen. Zu beachten ist nur, dass der Turbomodus natürlich einiges mehr an Energie benötigt. So kommt man auf eine maximale Laufzeit von circa 21 Minuten.
Vor allem bei der ersten Inbetriebnahme fallen einem besonders die gelungene Handhabung, die gut platzierten Bedienelemente und die praktische Hartbodendüse auf.

Nimmt man den Philips Sauger das erste Mal in die Hand, fällt einem sofort das moderne Design auf.
Der Powerbutton ist sehr gut platziert und bedarf genau der richtigen Menge an Kraft um zwischen den Stufen 1, 2 und Turbo zu regeln. Sobald man ihn einschaltet, leuchtet auch das bisher völlig unsichtbare Display auf und zeigt dem Benutzer in 10%-Schritten die verbleibende Akkukapazität an.

Direkt über dem Display findet sich dann auch der Knopf zum Lösen des Staubbehälters. Dieser kann als Ganzes aus dem FC6826 entfernt und durch das Öffnen des Deckels einfach in den Abfalleimer entleert werden.
Die Bodendüse ist das zweite Highlight und besticht vor allem durch die drei Front-LEDs. Diese leuchten im Betrieb automatisch auf und zeigen einem wirklich, wo der sonst auch leicht übersehbare „Dreck“ liegt. Meistens hätte man diesen ohne die extra Beleuchtung nicht gesehen. Wir fanden die zusätzliche Beleuchtung besonders an dunklen und unbeleuchteten Stellen, wie z.B. unter dem Bett oder dem Sofa, praktisch.

Beim Blick von oben hat man dank einer Plexiglasabdeckung immer freie Sicht auf die rotierende Bürste und kann somit gleich erkennen, ob sich vielleicht etwas Gröberes verfangen hat.

Auf der Unterseite zeigen sich dann noch zwei weitere Vorteile der Bürste: Zum einen wären da die blauen Gumminoppen, die für einen wirklich guten Ansaugdruck sorgen. Zum anderen verfügt die Bürste auch über vielen kleine Räder, die dem Gerät wirklich hervorragende Wendigkeit verleihen. Zusammen mit dem sehr flexiblen Gelenksystem zwischen Stange und Düse kommt man quasi überall hin.

Bei genauerer Betrachtung zeigt sich auch ein weiterer Vorteil: Die rotierende Rolle der Bodendüse lässt sich sehr schnell und einfach entfernen, um sie einer leichteren Reinigung zu unterziehen, sollten sich doch einmal viele Haare oder ähnliches verfangen haben. Was ich für ein wirklich gutes Feature halte, da sich dieser Vorgang oft bei anderen Düsen sehr schwer und umständlich gestaltet.

Als letzten Aufsatz gibt es noch den Pinsel, welcher direkt in die Verlängerungsstange eingearbeitet ist. Dieser dient hauptsächlich dazu, um zum Beispiel schnell Spinnweben oder Krümel aus einer schmalen Nische zu entfernen.

Hierzu muss lediglich die Bodendüse vom Rohr gelöst und der Pinsel nach vorne geklappt werden.
Möchte man entweder das Verlängerungsrohr oder die Bürste lösen, lässt sich dies über eine der beiden Druckschalter erreichen. Unsere Erfahrung nach sind die beiden Druckknöpfe eher schwer zu drücken – es empfiehlt sich dazu beide Hände frei zu haben.

Fazit

Der Philips FC6826/01 SpeedPro Max hat meine Frau und mich nicht nur überrascht, sondern auch überzeugt! Mit dieser Produktreihe kann Philips durchwegs mit ähnlichen Geräten von Dyson, Siemens & Co. mithalten.

Trotzdem gibt es Verbesserungspotential: So ist es zum Beispiel schade, dass im Griff kein Softgrip-Bereich vorhanden ist, der eine längere Handhabung wohl ein wenig angenehmer gestalten würde. Denn bei längerer  Inbetriebnahme (ab ca. einer Stunde) merkt man, dass die Hand müde bzw. der Griff warm wird. Beides könnte möglicherweise mit einem Softgrip-Bereich reduziert werden.

Aufgrund des großen und leistungsstarken Akkus, welcher direkt hinter dem Staubbehälter und unter dem Griff verbaut ist, ist es wahrscheinlich auch nicht möglich das Gewicht signifikant zu reduzieren. Für zarte Menschen könnte der SpeedPro Max bei langem Gebraucht doch etwas zu schwer sein.

Zudem liegt dem Gerät leider kein richtiger Pinselaufsatz bei, welcher sowohl auf dem Verlängerungsrohr als auch direkt am Korpus verwendet werden kann. Der kleine Pinsel am Ende des Rohr ist leider nicht geeignet um z.B. gründlich Sessel oder Sofas abzusaugen. Er ist hierfür einfach zu weich. Es gibt jedoch eine Mini Turbo Bürste, welche aber seperat erworben werden muss. Zudem sind die Verbindungspunkte teilweise nur schwer lösbar und der Wechsel geht daher auch nicht allzu schnell von der Hand.

positiv ist:
+ Akkulaufzeit – 150m² problemlos zu saugen mit einer Akkuladung
+ Geräuschpegel – leiser als gedacht
+ Großer Staubbehälter
+ Durchdachtes Konzept
+ Sehr wendige, leichtläufige Bodenbürste
+ Leichte Reinigung der Bürste
+ Front LED-Licht
+ ansprechendes Design
+ praktische Wandhalterung

negativ fällt auf:
– Fehlender Pinselaufsatz
– Pinsel an Verlängerungsrohr zu weich für universellen Einsatz
– Teilweise sehr „strenge“ Verbindungslaschen
– Handgriff leider ohne Softgrip

Alles in allem können wir trotzdem eine klare Kaufempfehlung für den Philips FC6826/01 SpeedPro Max aussprechen, nicht zuletzt wegen dem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis.


Gewinnchance

Die Teilnahme ist war bis zum 9. Oktober 16:59 möglich. Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen!


Hinweis: Philips war so freundlich, uns für die Verlosung und für den Test zwei Philips FC6826/01 SpeedPro Max zur Verfügung zu stellen.

Der beste Kaufzeitpunkt für das iPhone 11 ist der Dezember

Preistrend deutlich erkennbar

Auch beim letztjährigen Einsteiger-Modell, dem iPhone XR, fiel der Preis bis Anfang Dezember um knapp 18%, was hochgerechnet für das diesjährige Pendant, das iPhone 11, eine Ersparnis von rund 144 Euro bedeuten würde. Dieser Preistrend ist auch bei dem 2017 erschienenen iPhone 8 Plus erkennbar, nur beim iPhone X ist der Preisknick nicht so stark. Die hohe Nachfrage und Liefer-Engpässe haben den Preis um nur 11% (bzw. 131 Euro) sinken lassen und über das Weihnachtsgeschäft relativ stabil gehalten. Damit ist beim diesjährigen Release nicht zu rechnen.

6. und 7. Dezember vormerken

Die Tage vor Maria Empfängnis (8.12) stellen dabei den absoluten Preistiefpunkt dar. In den historischen Preisdaten der letzten Jahre lassen sich der 6. und der 7. Dezember als die günstigsten Kaufzeitpunkte eindeutig ausmachen. Danach ziehen die Preise auch wieder merklich an, um ab Januar sehr langsam wieder zu fallen. Teilweise werden selbst nach 10 Monaten am Markt nicht die niedrigen Preise vom Dezember unterboten.

Zu hoher Einstiegspreis

Dieses Jahr muss der geneigte iPhone-Interessierte zum Verkaufsstart 799 Euro für das günstigste iPhone 11 einkalkulieren. Selbst wenn die rund 20% Preisersparnis im Dezember abgezogen werden, macht das noch immerhin 640 Euro. Die Geizhals-Preisanalyse zeigt, dass man in Österreich im Jahr 2019 im Durchschnitt 465 Euro für ein neues Smartphone ausgibt. Das ist weit entfernt von den Preisen, die für neue iPhones ausgegeben werden müsste.

Sinkende Nachfrage

Dies spiegelt sich auch in den aktuellen Geizhals-Top10 der beliebtesten Smartphones 2019 wieder. Zwar ist Apple mit drei Geräten vertreten, allerdings nur mit älteren Modellen und dem Einsteigermodell iPhone XR. Die teurere High-End-Variante, das iPhone XS, findet sich erst auf dem 17. Platz wieder. Der südkoreanische Elektronik-Gigant Samsung schlägt in diesem Ranking Apple klar und kann sich mit seinem High-End-Modell, dem Galaxy S10, an die Spitze setzen und belegt und auch die Plätze dahinter.

Geizhals-Top10 Smartphones 2019 (Stand: 20. September)

  1. Samsung Galaxy S10
  2. Samsung Galaxy S10e
  3. Samsung Galaxy A50
  4. Huawei P30 Lite
  5. Samsung Galaxy A40
  6. Apple iPhone XR
  7. Apple iPhone 8
  8. Samsung Galaxy S9
  9. Apple iPhone 6s
  10. Samsung Galaxy S10+

Sound on: Wir testen die HUAWEI Bluetooth MiniSpeaker!

 

Wo spielt die Musik? Na im Geizhals Office natürlich! Denn wie lassen sich Speaker am besten testen, wenn nicht bei einem kleinen Get-together. Darum haben wir Chips, Nachos und Guacamole, Getränke und gute Laune mitgebracht und mit ein paar Kolleginnen und Kollegen die neuen HUAWEI Bluetooth MiniSpeaker CM510 getestet! Ob uns die kleinen Boxen überzeugt haben erfahrt ihr hier:

– Zur Gewinnchance –

 

Das Produkt

 

Lieferumfang

Die handlichen MiniSpeaker kommen in einer kleinen, schlichten Verpackung daher. In einer Box enthalten sind:

  • ein Lautsprecher
  • Ladekabel
  • Kurzanleitung
  • Garantiekarte
  • Zugband zum bequemen Tragen der Speaker bzw. um die Speaker zB an einem Rucksack zu befestigen

 

HUAWEI Bluetooth MiniSpeaker CM510

Die HUAWEI Bluetooth MiniSpeaker CM510 sind unter anderem im Zuge der Huawei Schulstart Aktion erhältlich. Das beudetet, dass jeder, der sich im Aktionszeitraum vom 19. August bis 18. September für ein Huawei P smart Z, Huawei P30 lite, Huawei Mate20 lite und Huawei P smart 2019 entscheidet, zwei Huawei Mini Speaker kostenlos dazu bekommt!

Nun aber zu den Produkteigenschaften: Die Lautsprecher kommen im minimalistischen Design daher und sind so groß bzw. klein, dass sie gut in der Hand liegen: Die Höhe der Speaker beträgt 5,6 cm, der Durchmesser 5 cm. Außerdem sind die 3 W-Fullrange-Lautsprecher wasserabweisend und verfügen über einen passiven Kühler. Und weil sich Huawei nicht lumpen lässt, bekommt man bei einer Smartphone-Bestellung nicht nur einen Speaker, sondern gleich ein Stereo-Paar (also zwei Stück), die gemeinsam für 360°-Sound sorgen.

 

Das Geizhals Test-Team

Ein versiertes und eingespieltes Team aus Musik- und Chipsliebhabern bestehend aus…

Stefan – der Geizhals DJ

Karen – die Stimme der Vernunft

Franky – der Entertainer

Kathi – die Strippenzieherin

Martin – der Ruhepol

und Patrick – der Impulsive

… hat sich eingefunden um die Huawei Bluetooth MiniSpeaker zu testen und um herauszufinden, ob sie halten was sie versprechen – nämlich atemberaubenden Sound.

 

Der Test

Ganz klassisch, ohne die Gebrauchsanleitung zu lesen, haben wir uns gleich die Boxen geschnappt und wild darauflos probiert – ganz nach dem Motto „So schwer wird das schon nicht sein!“. Leider haben wir dann etwas erfolglos einige Minuten herumprobiert, es jedoch nur geschafft über eine der Boxen Musik abzuspielen. Das besondere an den Huawei Bluetooth MiniSpeakern ist aber, dass man über beide Boxen Musik hören kann, für ein noch besseres Klangerlebnis. Nachdem wir dann doch die Anleitung zu Hilfe genommen haben, ging es dann aber ganz schnell: Mit etwas Know-How lassen sich die beiden Boxen easy mit dem Smartphone koppeln, wobei es ganz egal ist ob Huawei Phone oder das eines anderen Herstellers. Hier noch eine kleine Step-by-Step-Anleitung:

  1. Den Knopf etwa 3 Sekunden lang gedrückt halten um den ersten Speaker (Hauptspeaker) einzuschalten. Dabei ist egal welchen der beiden Speaker man wählt.
  2. Den Bluetooth-Modus am Handy einschalten und das Smartphone mit der ersten Box verbinden.
  3. Bei erstmaligem Einschalten ist der Bluetooth-Koppelungsmodus automatisch aktiviert. (In Zukunft sonst einfach zum Koppeln 3x den Knopf drücken)
  4. Nun den zweiten Lautsprecher (Sekundärlautsprecher) einschalten.
  5. Nun am Hauptlautsprecher den Knopf 2x drücken. Der Speaker sollte sich nun im TWS-Koppelungsmodus befinden (blinkt abwechselnd rot und blau). Er verbindet sich nun mit dem Sekundärlautsprecher.

Anschließend haben wir auch noch die Telefonfunktion getestet. Bei eingehendem Anruf wird die Musik gestoppt, beim Abheben kann man dann natürlich über das eigene Smartphone telefonieren oder man aktiviert den Lautsprecher, wählt am Handy die Huawei Speaker aus und kann dann, dann eingebautem Mikrofon, über die Lautsprecher zu kommunizieren.

Fazit

Wir waren zu Beginn sehr überrascht über die Größe der Lautsprecher. Denn obwohl schon der Name „MiniSpeaker“ auf kleine Boxen hinweist, sind sie dann doch kleiner ausgefallen, als wir erwartet hatten. Die handliche Größe tut der Leistung der Speaker jedoch keinen Abbruch: Darüber, dass das Sounderlebnis erstaunlich gut ist, sind wir uns alle einig! Zwar war die Koppelung beider Boxen – um den 360° Sound zu erleben – anfangs schwierig, wenn jedoch einmal alle Geräte miteinander verbunden sind, kann die Party beginnen. Denn der Bass ist für derart kleine Speaker sehr gut und auch das Sounderlebnis ist, durch die 360° Funktion, wirklich toll. Auch von der Telefonfunktion waren wir begeistert. Mit den MiniSpeakern kann man nämlich problemlos und unkompliziert, dank integriertem Mikrofon, telefonieren. Von uns gibt es daher sechs Daumen nach oben für die Huawei Bluetooth MiniSpeaker.


Gewinnchance

Die Teilnahme war bis zum 6. September 12:00 möglich. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer/innen!

 

Beauty Salon @ Home: Shellac Maniküre selbstgemacht

 

Rot, blau, pink, grün, grau, violett, … ein Besuch im Nagelstudio pflegt nicht nur die Hände, sondern kann auch richtig Farbe ins Leben bringen. Möchte man sich etwas länger an der Farbpracht auf den Nägeln erfreuen, dann empfiehlt es sich zu Shellac zu greifen. Weil aber die Maniküre und das Lackieren der Nägel mit dem Speziallack zeitintensiv sind, fallen natürlich auch dementsprechende Kosten an. Bei ein bis zwei Behandlungen im Monat, lässt man dann oft mehr Geld bei der Nageldesignerin, als einem lieb ist. Wir haben uns daher gefragt, ob man mit Hilfe einer Freundin, der Schwester oder einer lieben Arbeitskollegin beziehungsweise sogar alleine, so eine Nagelpflege inklusive Shellac-Lackierung auch einfach zuhause machen kann:

 

Die Produkte

Maniküre-/Pediküreset von Beurer

Um die Maniküre vornehmen zu können, haben wir uns für das Maniküre-/Pediküreset MP62 von Beurer entschieden. Preislich lag das Nagelpflegeset im Mittelfeld und auch die positiven Bewertungen haben uns überzeugt. Das Set kommt in einem praktischen Täschchen und umfasst den Fräser inklusive 10 verschiedener Aufsätze. Die Leistungsstärke des Geräts lässt sich individuell einstellen und auch die Drehrichtung kann nach Bedarf geändert werden. Was wir als besonders positiv empfunden haben ist, dass der Fräser auch über eine Lichtfunktion verfügt, wodurch es sich viel angenehmer und genauer arbeiten lässt.

 

UV/LED Nageltrockner von Beurer

Für das Lackieren der Nägel mit dem Shellac benötigt man eine UV-Lampe, unter der der Shellac trocknet und gleichzeitig härtet, was für ein langanhaltendes Ergebnis sorgen soll. Wir haben hierfür den UV/LED Nageltrockner ebenfalls von Beurer gewählt. Das Gerät ist sehr einfach zu bedienen: Es verfügt über drei verschiedene Zeiteinstellungen – 30, 60 und 120 Sekunden. Diese lassen sich durch ein-, zwei-, oder dreimaliges Drücken des Knopfes einstellen. Leider gab es in der Bedienungsanleitung des Nageltrockners keinerlei Hinweise darauf, wie lange der Shellac in dem Gerät aushärten muss. Um an diese Infos zu kommen, haben wir einfach ein bisschen im Internet recherchiert. Für eine benutzerfreundlichere Anwendung könnte außerdem das Kabel des Nageltrockners etwas länger ausfallen – wir haben einfach mit einem Verlängerungskabel nachgeholfen.

 

CND Lacke

Natürlich benötigt man zum Nagellackieren auch einen Lack. In unserem Fall eben einen Shellac. Weil wir online gelesen haben, dass man, für ein besonders schönes Ergebnis, neben dem Farblack auch einen Base Coat und einen Top Coat benötigt, haben wir uns natürlich diesbezüglich nicht lumpen lassen. Der Base Coat dient als Unterlack, also als erste Nagellackschicht sowie als Verbindungsschicht. Er sorgt also dafür, dass der eigentliche Farb-Shellac besser am Naturnagel haftet. Der Top Coat ist die letzte Schicht die aufgetragen wird und soll den Farblack versiegeln und schützen. Leider ist uns dann ein kleiner Fehler beim Bestellen des Farblack passiert: Im Eifer des Gefechts, haben wir uns von der Farbe des Shellac-Fläschchens irritieren lassen und einen CND Shellac bestellt, der beim Auftragen nicht die erhoffte Farbe hatte und auch nicht deckend war. Beim nächsten Mal werden wir definitiv doppelt checken, welches Farbergebnis das Produkt verspricht!

Anwendung

Schritt 1: Nagelpflege

Aus Liebe zu unseren Nägel haben wir uns im Vorhinein natürlich einige Videos zum Thema Nagelpflege mit einem solchen Set angesehen und uns ein paar Tipps geholt: Zu Beginn haben wir für das Entfernen der Nagelhaut den „MP 62 Nadelfräser“ gewählt. Mit diesem wurde dann vorsichtig die Nagelhaut entfernt. Nach kurzer Eingewöhnungsphase hat das erstaunlich gut und ganz ohne Fremdhilfe geklappt – sowohl bei der linken, als auch bei der rechten Hand. Für das „Verschönern“ der restlichen Haut rund um den Nagel haben wir dann anschließend mit dem sogenannten „Saphirfräser rund“ gearbeitet. Auch das hat problemlos funktioniert und zu einem schönen Ergebnis geführt. Was die Dauer für die gesamte Maniküre mit dem Fräser betrifft haben wir etwa eine halbe Stunde benötigt. Dafür haben wir sehr gründlich gearbeitet und zudem war es unsere allererste Anwendung. Wir können uns gut vorstellen, dass das Ganze nach mehrmaligen Benutzen auch in kürzerer Zeit machbar ist.

Schritt 2: Lackieren

Laut unseren Recherchen empfiehlt es sich als allererstes, vor dem Auftragen des Lacks, die Shellac-Fläschchen gut zu schütteln, damit sich alle Inhaltsstoffe optimal vermischen können. Zuerst haben wir natürlich den Base Coat aufgetragen. Hierbei, sowie bei den weiteren Schritten ist es ratsam, sich beim Auftragen des Lacks Hilfe zu holen, wenn man selber nicht besonders geübt ist im Nägel lackieren. Denn ist der Shellac erst einmal unter dem UV-Licht gehärtet, ist es schwieriger ihn wieder runter zu bekommen, als normalen Nagellack. Wer bereits Routine hat, kann es natürlich auch alleine machen. Weil wir ein möglichst gutes Ergebnis erzielen wollten, haben wir uns dazu entschieden, den Shellac nicht selber aufzutragen. Die mit dem Base Coat fertig lackierte Hand, haben wir dann 30 Sekunden lang unter die UV-Lampe gehalten. Für die zweite Schicht, den Farblack, haben wir dann den Lack eine Minute lang unter dem UV-Licht trocknen lassen und den Vorgang (Nägel mit Farblack lackieren, eine Minute lang unter UV-Licht trocknen) wiederholt. Zum Schluss haben wir dann noch den Top Coat aufgetragen und ebenfalls eine Minute lang unter der UV-Lampe aushärten lassen.

Fertig mit beiden Händen und allen Schichten, haben wir dann allerdings erstaunt feststellen müssen, dass der Lack alles andere als trocken war. Nach verzweifelten Versuchen, bei denen wir beide Hände jeweils noch mehrere Minuten unter die UV-Lampe gelegt haben, aber nichts passiert ist, wollten wir den Produkttest schon als gescheitert abstempeln. Als letzte Maßnahme haben wir dann aber doch noch Google befragt und herausgefunden, dass beim Trocknen des Top Coats eine „Dispersionsschicht“ auf dem Nagel entsteht. Dieser ölige Film lässt den Anschein erwecken, als wäre der Lack noch nicht trocken, kann aber mit einem „UV-Nagellack Cleaner“ problemlos entfernt werden. Weil wir aber so einen Cleaner natürlich nicht besorgt hatten, haben wir stattdessen ganz normalen, acteonfreien Nagellackentferner benutzt – hat genauso funktioniert.

Weil wir uns natürlich die ganze Arbeit nicht umsonst antun wollten und wir auch mit dem Resultat sehr zufrieden waren, haben wir zehn Tage lang Freude an den manikürten Nägeln gehabt. Nachdem dann der Naturnagel wiede recht sichtbar nachgewachsen war, haben wir zum Entfernen des Shellacs einfach Wattepads mit acetonhaltigem Nagellack getränkt, ein getränktes Wattepad auf den Nagel gelegt und das Ganze mit Alufolie am Finger befestigt. Dann etwa zehn Minuten lang einwirken lassen und zum Schluss mit der Rückseite einer Nagelfeile oder einem Manikür-Stick entfernen. Widerspenstige Reste können auch mit einer weichen Feile abgetragen werden.

 

Fazit

Mit dem Gesamtergebnis waren wir zufrieden. Die Maniküre mit dem Nagelpflegeset hat ausgesprochen gut funktioniert und ist wirklich eine kostengünstige Alternative zur Maniküre im Salon. Auch die UV-Lampe hat gemacht, was sie machen soll und war sehr einfach in der Handhabung. Ob allerdings diese beiden Geräte den Besuch im Nagelstudio obsolet machen, kommt unserer Meinung nach ganz darauf an, wie gut und genau man das Nägellackieren beherrscht. Wer richtig viel Übung darin hat Nägel zu lackieren, wird sich einiges an Geld sparen können. Stellt man sich eher ungeschickt an und hat ohnehin nur selten das Bedürfnis nach bunter Vielfalt am Nagel, macht wohl eine Anschaffung weniger Sinn.


Gewinnchance

Die Teilnahme war bis zum 1. September 23:59 möglich. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer/innen!