Teufel Rockster Cross im Test

Mit ordentlich Wumms durchs Festival-Gelände spazieren oder die Party in den eigenen vier Wänden mit fetten Bässen beschallen – der Teufel Rockster Cross Bluetooth-Lautsprecher verspricht all das. Ob dieses Versprechen gehalten werden kann, erfahrt ihr im folgenden Test.

Lieferumfang

Der Rockster Cross Lautsprecher kommt in einem unspektakulären Karton, dafür mit Tragegriff.

  • Teufel Rockster Cross Lautsprecher
  • Netzkabel
  • Trage-Riemen
  • Bedienungsanleitung

Die Beigabe eines Netzteils ist erfreulich. Auch der Trage-Riemen mit Karabinern ist ein praktisches Detail.

Design und Verarbeitung

Wer das Berliner Unternehmen kennt, wird den Rockster Cross sofort zuordnen können. Mattes Schwarz mit roten Farbakzenten und das geschwungene „T“ gehört dabei zu den Trade Marks.

Der knapp 40cm breite Lautsprecher ist aus hochwertigem, gummierten Kunststoff gefertigt, der wohl auch einige Stöße verkraften kann. Die Spaltmaße sind überall gleichmäßig, was das Eindringen von Feuchtigkeit (IPX5) verhindert. Auch die rückseitigen Anschlüsse befinden sich daher hinter einer Gummi-Klappe.

Detaillierte Spezifikationen

Frequenzbereich50Hz-20kHz
AnschlüsseAUX In (3.5mm), USB, Bluetooth
StromversorgungLi-Ionen-Akku
Wiedergabedauer16h
Abmessungen (BxHxT)380x160x130mm
Gewicht2.40kg
Farbeschwarz
BesonderheitenaptX, Ladefunktion (USB), spritzwassergeschützt
Gelistet seit11.12.2018

Bedienung des Rockster Cross

Die Tasten für die Verbindung über Bluetooth und Inbetriebnahme befinden sich auf der Rückseite. Vier kleine LEDs zeigen auch den aktuellen Akkustand an. Mit einer weiteren Taste lässt sich ein Audioprofil „Outdoor“ einschalten. Es lassen sich auch zwei Rockster Cross miteinander koppeln, allerdings wird dadurch kein Stereo-Klang erzeugt, sondern nur Doppel-Mono.

Auf der Oberseite finden sich die erwartbaren Elemente, Start/Stopp und zwei Lautstärketasten. Mit der vierten Taste kann man die Freisprecheinrichtung aktivieren und die smarten Assistenten von Google und Apple nutzen.  

Damit man auch unterwegs den satten Sound bequem genießen kann, empfiehlt es sich, den Teufel Rockster Cross umzuhängen. Denn das Gesamtgewicht von rund 2,4kg ist auf die Dauer nicht zu unterschätzen.

Teufel Rockster Cross im Betrieb

Das erste Verbinden klappt tadellos. Die ersten Töne beeindrucken auf Anhieb. Satte Bässe wummern aus der 2-Liter-Box. Erfreulicherweise sind auch die Mitten und Höhen gut ausbalanciert. Das gelingt mit je einem 20mm Hochtöner und einem 120mm Tieftonlautsprecher.

Teufel verspricht eine Akkulaufzeit von rund 16h. In unserem Test konnten wir dies sogar noch toppen und erreichten knapp 17,5h bei mittlerer Lautstärke.

Für Party-Geher ist der Outdoor-Modus interessant. Die Änderungen im Sound fallen allerdings subtil aus. Auch im „normalen“ Modus überzeugt der Lautsprecher unterwegs.

Die Sprachsteuerung mittels Google Assistant und Apples Siri klappte im Test problemlos.

Auch das Laden von Smartphones über USB funktionierte ohne Weiteres.

Fazit – Teufel Rockster Cross

Was uns gefällt

Die Berliner Audio-Schmiede weiß was ihre Zielgruppen will: Satter Sound, markantes Design und Mobilität. Die lange Akkulaufzeit und auch das Beilegen eines Netzteils zeigt deutlich, dass Teufel hier ein rundes Paket abliefert. 

Die Party-Tauglichkeit ist dank der Tragemöglichkeit und dem Spritzwasserschutz absolut gegeben. Auch in lauten Umgebungen erzeugt der Rockster Cross genügend „Wumms“ – drinnen wie draußen.

Die Powerbank-Funktion und die Möglichkeit smarte Sprachassistenten zu nutzen, erweisen sich im alltäglichen Gebrauch als praktisch und gut umgesetzt.

Was uns nicht gefällt

Eine Stereo-Koppelung wäre eine schöne Sache gewesen, wird aber wohl für die meisten keine Rolle spielen. Einige nützliche Funktionen können durch das Kombinieren von Knöpfen erreicht werden. Diese sind aber nicht selbsterklärend und sollten in der Anleitung nachgelesen werden.

Conclusio

Prächtiger Sound, lange Akkulaufzeit und Outdoortauglichkeit. Teufel ist mit dem Rockster Cross ein überzeugender Lautsprecher gelungen, der nützliche Features bietet. Im Bereich Sound wissen die Berliner sowieso schon lange, wie man begeistern kann.

Natürlich ist der Preis etwas höher als bei anderen Bluetooth-Lautsprechern. Dafür bekommt man mit dem Teufel Rockster Cross aber auch einen höheren Grad an Qualität und Features.


Angebote für Teufel Rockster Cross


Gewinnchance Teufel Rockster Cross

Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen. Die Teilnahme am Gewinnspiel war bis zum 17. Dezember 16:59 möglich.


Hinweis: Teufel Audio war so freundlich, uns für den Test und die Verlosung jeweils einen Rockster Cross zur Verfügung zu stellen.


AVerMedia AM133 – Das Streamer-Mikrofon im Test!

Es wird immer einfacher (und günstiger) hochwertige Videoaufnahmen zu erstellen. Günstige DSLR-Kameras oder sogar Smartphone-Kameras sind inzwischen gut genug für beliebte Vlogger- bzw. Social-Media-Plattformen. Aber die Wichtigkeit einer kristallklaren Tonaufnahme ist nicht zu unterschätzen. Doch gerade die Tonebene kann bei den verbauten Mikrofonen nicht mit der Videoqualität mithalten. Deswegen ist für Content-Ersteller ein externes Mikrofon unverzichtbar. Ob das brandneue Streamer-Mikrofon AM133 von AVerMedia hier die richtige Wahl ist, könnt ihr im folgenden Test nachlesen.

tl;dr: Das AVerMedia AM133 ist ein kleines und dadurch portables Mikrofon und sollte genau in diesem Bereich eingesetzt werden. Für aufwändige, stationäre Studio-Set-Ups gibt es bessere Lösungen am Markt, wer allerdings viel unterwegs ist, dem bietet das AM133 genau die richtige Balance aus Tonqualität, Mobilität und Preis. Allein der wackelige Standfuß trübt den positiven Gesamteindruck etwas.

Lieferumfang

AVerMEdia legt dem AM133-Mikrofon alles bei, was für einen schnellen und unkomplizierten Start benötigt wird:

  • AM133-Mikrofon
  • Metall-Standfuß
  • Halterung für Zubehörschuh an der Kamera
  • Fell-Windschutz
  • 3,5mm auf 3,5mm Klinkenkabel
  • 3,5mm auf 3,5mm Klinkenkabel mit separatem Kopfhörereingang
  • Transporttasche
  • Quick Guide

Gerade die Transporttasche erweist sich im Alltag als sehr nützlich Beigabe, denn es können alle Einzelteile schnell und bequem verstaut werden.

Aufbau, Design und Verarbeitung

Der Zusammenbau gestaltet sich äußerst einfach und unkompliziert. Das Mikrofon wird in die gummierte Halterung gesteckt und wird dann, je nach Anwendungszweck, entweder mittels einer Gewindeschraube an den Standfuß befestigt oder direkt an den Zubehörschuh einer Kamera gesteckt.

Das Mikrofon lässt sich auch nach oben oder unten neigen, bleibt dabei aber immer sicher in der Halterung. Leider ist der mitgelieferte Standfuß etwas wackelig und könnte noch etwas stabiler sein. Abhilfe schaft hier nur ein kleines Gewicht. Zumindest kann man das Mikrofon dank der kleinen Ausmaße mit Standfuß schnell überall hinplatzieren.

Das unidirektionale Mikrofon selbst fühlt sich wertig an und es lassen sich keine Verarbeitungsmängel feststellen. Die vergoldeten Steckeranschlüsse runden das positive Gesamtbild ab.

Detaillierte Spezifikationen

Typ Einzelmikrofon
Wandlerprinzip Kondensator
Richtcharakteristik Niere
Anschluss Klinkenstecker (3.5mm)
Frequenzbereich 20Hz-16kHz
SPL max. 110dB
Spannungsversorgung USB
Abmessungen 70x83x132mm
Gewicht 80g
Besonderheiten Tischmikrofon

Verbindung

Das Mikrofon lässt sich ausschließlich über einen 3,5mm Klinkenanschluss verbinden. Erfreulicherweise legt AVerMedia ein zweites Kabel bei, welches auch noch einen zusätzlichen 3,5mm Kopfhörereingang besitzt um den Ton bei den Aufnahmen besser auspegeln zu können.

Allerdings sollte bedacht werden, dass gerade bei der (auch beworbenen) Nutzung mit einem Smartphone oftmals noch ein separater Adapter notwendig ist, da der Großteil der aktuellen Smartphones keinen 3,5mm-Audioanschluss mehr besitzen. Dieser USB-C-auf-3,5mm-Dongle ist aber leider nicht im Lieferumfang enthalten.

Sound

Der folgende, kurze Vergleichstest soll die Soundqualität bzw. -unterschiede verdeutlichen. Dabei wurde das AM133-Mikrofon und ein Smartphone Mikrofon verwendet.

Obwohl das Smartphone-Mikrophon dank automatischer, softwareseitiger Rauschunterdrückung überraschend gute Ergebnisse liefert, zeigt das AM133-Mikrofon hier seine Stärken: Der Ton ist klarer, vor allem in den Höhen, die Stimme (des Vortrags) besser zu verstehen. Allgemein sind mehr Toninformationen vorhanden, die sich dann in der Nachbearbeitung besser auspegeln lassen. Das verdeutlicht, dass gerade Nutzer, die sich ernsthaft mit Content-Erstellung auseinandersetzen wollen, unbedingt auf ein externes Mikrofon, wie das AVerMedia AM133, setzen sollten.

Fazit

Das kleine AM133-Mikrofon liefert das ab, was man sich in dieser Preisklasse – rund 80 Euro – erwarten kann: Tadelloser Sound und gute Verarbeitung. AVerMedia spricht aber vor allem preisbewusste Nutzer an, die viel unterwegs sind und deswegen eine portable, zuverlässige Komplettlösung bevorzugen. Der etwas wackelige Standfuß und der fehlende USB-C-Audio-Dongle trüben den sehr positiven Gesamteindruck etwas.


Angebote für das AVerMedia AM133

5-fache Gewinnchance

Die Teilnahme war bis zum 21. März 16:59 möglich. Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen!



Hinweis: AVerMedia war so freundlich, uns für für die Verlosung und für den Test Mikrofone zur Verfügung zu stellen.