Der smarte Garten für zu Hause? – Emsa Click & Grow 3 im Test

Frische Kräuter und Gemüse ohne eigenen Garten oder sonniger Fensterbank? Das zumindest verspricht der Smart Garden Click & Grow von Emsa. Wir haben das Einsteigermodell unter die Lupe genommen und zeigen euch, was ihr beachten müsst.

> Zur 3-fachen Gewinnchance <

Lieferumfang

  • Pflanzkasten (315x135x230mm)
  • LED-Leiste inkl. Netzteil
  • 2x Verlängerungsstangen
  • Basilikum Substratkapseln, 3er Pack
  • Quick-Guide / Bedienungsanleitung

Design und Verarbeitung

Schlicht und etwas futuristisch

Beim Auspacken und Betrachten des vermeintlich smarten Pflanzkasten kamen sofort Erinnerungen an die Szene aus dem Kult-Film Zurück in die Zukunft 2 und dessen Vorstellung vom Kräuter/Gemüsekistchen der Zukunft.

Emsa setzt komplett auf Kunststoff, der sich allerdings nicht billig anfühlt. Überhaupt wirkt der Pflanzkasten solide verbaut und es sind uns keine Mängel aufgefallen. Wer es noch etwas unauffälliger bevorzugt, den Smart Garden gibt es auch in grau.

Funktionsweise

Der Pflanzkasten besitzt drei Aussparungen für die sogenannten Substratkapseln. Diese können dann an den weißen Laschen beschriftet werden, falls unterschiedliche Pflanzenarten gezüchtet werden. Eine weitere Öffnung dient zur Befüllung des Wassertanks (ca. 1L), der mittels eines Schwimmers den aktuellen Wasserstand anzeigt. Für die ersten Tage des Pflanzenwuchs sind drei kleine Anzuchthauben dabei, die für einen Mini-Treibhauseffekt sorgen. Das Netzteil ist direkt mit der LED-Licht-Leiste (6000 Kelvin) verbunden. Diese lässt sich mittels zwei Verlängerungsstangen in der Höhe erweitern. 

Die Substratkapseln (Pods) gibt es in 3er Packs zu kaufen, wobei der Preis ca. zwischen 10 und 15 Euro liegt. Die Pods enthalten nicht nur das Saatgut, sondern gleich auch den richtigen Nährstoffmix – Düngen ist damit nicht notwendig. Außerdem ermöglicht dies auch das Züchten von verschiedenen Pflanzen im gleichen Pflanzkasten.

Etwas erinnert das das ganze auch an die Funktionsweise von populären Kaffee-Kapselmaschinen: Bequeme und unkomplizierte Bedienung und Vielfalt an Sorten. Dafür ist man an das Ökosystem und die Preisgestaltung des Herstellers gebunden.

Im Betrieb

Ersteinrichtung

Wasser einfüllen, Pods einsetzen und an den Strom anschließen – mehr ist eigentlich nicht notwendig. Die LED-Licht-Leiste leuchtet 16 Stunden lang und macht dann für 8 Stunden Pause. Deshalb ist es ratsam den Smart Garden an den eigenen Schlafrhythmus anzupassen.

Zudem sollte man in der ersten Phase des Keimens die Anzuchthauben aufsetzen, damit die Luftfeuchtigkeit und Temperatur entsprechend höher ist. 

Easy going

Nachdem die Anzuchthauben entfernt wurden, wachsen die Pflanzen, in diesem Fall Basilkum, munter weiter. Hier sollten rechtzeitig die Verlängerungsstangen für die LED-Lichtleiste angebracht werden, damit genügend Abstand zwischen Licht und Pflanzenblätter vorhanden ist. Ansonsten kann es zu „Verbrennungen“ an den Blättern kommen. Im weiteren Verlauf sollte nur noch die Wasserstandsanzeige im Auge behalten werden.

Im Test sind alle drei Pods gleichzeitig gekeimt, sind dann aber  unterschiedlich hoch gewachsen. Sind die Pflanzen groß genug, kann man auch schon ernten. Im Fall von Basilikum am besten schneiden und nicht zupfen. 

Der Geschmack des frischen Basilkum war sehr natürlich und auch der Ertrag ist gut. Es wachsen mehr Triebe nach, als beim Topf-Basilkum, den man z.B. in Supermärkten kaufen kann.

Nachhaltigkeit

Stromverbrauch / Kosten

Im Gegensatz zum eigenen Garten oder der sonnigen Fensterbank braucht der Emsa Smart Garden Strom für die Beleuchtung. Und diese läuft für 18 Stunden pro Tag.

Die tatsächliche gemessene Leistungsaufnahme liegt bei 6 W/Tag. Daraus lässt sich folgende, grobe Kostenhochrechnung für das gesamte Jahr herleiten:

Hinweis: Da Strompreise innerhalb der Länder variieren, wurden Mittelwerte bzw. Strompreisindizes für die Berechnung verwendet.

Nur zusätzlicher Müll?

Auch wenn der Vergleich zuvor mit den Kaffee-Kapselmaschinen im Funktionsprinzip durchaus zutreffend ist, produziert ein Smart Graden doch deutlicher weniger Abfall. Zwar sind die Substratkapseln in Plastik luftdicht verpackt, jedoch muss man diese nicht so oft nachkaufen. Wer regelmäßig frische oder gemahlene Kräuter im Supermarkt kauft, wird auch unweigerlich Müll produzieren. Eine sinnvolle Abwägung erscheint deshalb schwierig. Klar ist: Nur der Garten oder die Fensterbank schneiden deutlich besser ab im Hinblick auf die Umweltverträglichkeit.

Fazit

Was gefällt

Nach mehreren Wochen im Betrieb kann man sagen: Das Konzept funktioniert. Der schicke, weiße Smart Garden ist einfach in der Bedienung und die Ergebnisse entsprechen durchaus den Erwartungen. Im Testbetrieb gab es keinerlei Probleme mit dem Pflanzkasten. Alle drei Pods (Basilikum) sind gekeimt und waren im Ertrag ergiebig. Auch der Geschmack war gut und intensiv.

Was nicht so gefällt

Die gewonnene Bequemlichkeit eines solchen Geräts muss man gleich an mehreren Stellen „zurückzahlen“. Neben den Anschaffungskosten für den Smart Garden selbst müssen nämlich noch die laufenden Kosten berücksichtigt werden: Neue Substratkapseln (3er Pack) kosten zwischen 10 und 15 Euro. Dazu kommen dann noch die Stromkosten, die, je nach Land und Anbieter variieren können – bei durchgehender Verwendung.

Zusätzlich ist man auch noch an die Saatgut-Auswahl des Herstellers gebunden. Wer etwas anderes im Pflanzkasten züchten will, muss selbst mit Anzucht-Quelltabletten und Düngerbeigabe experimentieren.

Conclusio

Treffender als „Smart Garden“ wäre wohl die Bezeichnung „Easy Garden“: denn es ist vor allem die Einfachheit des Konzepts, die überzeugt. Trotzdem sollte man sich bewusst sein, dass frische/s Kräuter/Gemüse aus dem smarten Garten nicht gerade günstig sind. Die Folgekosten für Strom und Kapseln sollten mitbedacht werden.

Wer einen eigenen Garten oder einen sonnigen Platz in der Wohnung oder auf dem Balkon hat, sollte auch dabei bleiben: Aus ökonomischer, aber auch ökologischer Sicht. Sollte in den eigenen vier Wänden Tageslicht eher rar sein, kann man sich die Anschaffung eines Smart Gardens durchaus überlegen. Vor allem, wenn man einen regelmäßigen Bedarf an frischen Kräutern hat..


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