Der Boneco Luftwäscher W200 im Test

Dicke Daunenjacke, Wollmütze und warme Winterstiefel – wenn wir im Winter nach draußen gehen, schützen wir uns natürlich vor der Kälte. Dass aber auch ein Risiko besteht sich zuhause zu erkälten, wissen die Wenigsten. Denn wenn es draußen kalt wird, wird die Luft – zumindest im warmen Zimmer – schnell trocken. Der Grund: Die kalte Luft, die durch das Lüften hereinkommt, enthält nur äußerst wenig Wasserdampf. Das begünstigt zum Beispiel das Austrocknen von Nase und Mund, aber auch die Verbreitung von Grippeviren und anderen Krankheiten. Abhilfe kann hier zum Beispiel ein Luftwäscher schaffen. Wir haben für euch den Luftwäscher W200 von Boneco getestet.

Lieferumfang

Das Gerät kommt ohne Schnickschnack einfach verpackt daher. Im Lieferumfang enthalten sind daher lediglich das Gerät selber und eine Gebrauchsanleitung.

Design und Verarbeitung

Das Design des Luftwäschers ist sehr schlicht – was gut ist, da sich das Gerät so gut in jedem Raum macht. Auch die Verarbeitung überzeugt: Der Aufbau des Boneco W200 ist sehr simpel, woran man bereits erkennt, dass sich der Hersteller viele Gedanken über die Handlichkeit des Luftwäschers gemacht hat.

Technische Daten

Bedienung des Boneco Luftwäscher W200

Die Bedienung des Luftreinigers ist unglaublich einfach. Das liegt unter anderem aber auch daran, dass es sich hierbei eben um kein hoch technisches Gerät mit vielen verschiedenen Funktionen handelt.

Um den Boneco W200 in Betrieb zu nehmen, muss lediglich der obere Teil des Geräts abgenommen werden, was ganz simpel durch Anheben der oberen Hälfte funktioniert. Dann schüttet man etwa 4,5 Liter Wasser in die Wanne. Zur Sicherheit befindet sich auch in der Wanne selber eine Markierung, die darauf hinweist, wie viel Wasser maximal eingefüllt werden darf. Leichter fällt einem das Befüllen übrigens, wenn man davor das Rad entfernt und nachher wieder einhängt.

Anschließend den oberen Teil einfach wieder auf die untere Hälfte setzen, die Stromversorgung sicherstellen und dann mittels Drehen am schwarzen Rad, an der Vorderseite des Luftwäschers, das Gerät einschalten. Dabei gibt es zwei Stufen, durch die man die Intensität des Betriebs regeln kann.

Fans von Orangen-, Lavendel oder Rosenaromen bzw. anderen ätherischen Ölen müssen außerdem nicht auf eine feine Duftnote im Raum verzichten. Auf der Rückseite des Beneco W200 gibt es eine kleine Klappe, die mittels Drücken einfach geöffnet werden kann. Hinter dieser befindet sich ein kleines Stoffstückchen, auf welches man das gewünschte Öl träufeln kann und das dann einfach wieder zurück in die Vorrichtung gesteckt wird. So wird über den Boneco Luftreiniger W200 Duft verströmt, ohne dass das Gerät innen mit Öl verunreinigen wird – ein sehr durchdachtes Feature des Schweizer Herstellers.

Der Boneco W200 in der Anwendung

Da das Gerät sonst über keine Funktionen verfügt, bleibt zur Anwendung nicht mehr viel zu sagen. Der Boneco W200 läuft – so lange er über Wasser verfügt – von selbst.

Dabei macht er zwar Geräusche, die aber neben einem laufenden Fernseher oder der Musikanlage auch bei gemäßigter Lautstärke kaum bzw gar nicht zuhören sind. Besonders auf der niedrigen Stufe macht sich der Luftreiniger auditiv nicht wirklich bemerkbar. Wer es beim Zubettgehen allerdings ganz ruhig braucht, der sollte sich den Boneco W200 eher nicht ins Schlafzimmer stellen, denn ganz ohne Geräusche kommt der Luftreiniger natürlich nicht aus.

Auch wissenswert: In der Wanne des Boneco W200 befindet sich ein sogenannter Ionic Silver Stick. Dieser soll durch das Abgeben von Silberionen an das Wasser, das Mikrobenwachstum im Luftreiniger hemmen und sollte 1-2 Mal im Jahr (je nach dem wie häufig der Luftwäscher in Betrieb genommen wird) ausgetauscht werden.

Zusatz-Gadgets für den Boneco W200

Wer zuhause für bessere Luft – vor allem im Winter – sorgen möchte, ist auch gut damit beraten sich zu dem Boneco Luftreiniger den Boneco X200 Thermo-Hygrometer anzuschaffen.

Dieses kleine Gerät dient in erster Linie dazu, die Luftfeuchtigkeit in einem Raum zu messen, zeigt aber auch zusätzlich die Raumtemperatur an. Mit dem Hygrometer, kann man also die Luftfeuchtigkeit vor der Inbetriebnahme des Luftreinigers messen und immer wieder während der Benutzung den aktuellen Stand kontrollieren.

So sieht man nicht nur schön, dass das Gerät tatsächlich tut, was es verspricht, sondern kann auch bei erreichter Zielluftfeuchtigkeit, den Luftreiniger wieder aus bzw. auf eine niedrigere Stufe schalten. Die ideale Luftfeuchtigkeit in einem Raum beträgt übrigens zwischen 45-55%. Bedenken sollte man außerdem, dass sich nicht nur eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit negativ auswirken kann, zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum ist ebenfalls nicht gut – sie kann unter Umständen zu Schimmelbildung führen.

Funktion

Wer sich jetzt – berechtigterweise – die Frage stellt, wie denn dieses  „Luftwaschen“ genau funktionert, den versuchen wir nun aufzuklären:

Im Gerät selber dreht sich das sogenannten „wasserspeichernde Medium“ (das mit der Verdunstungsmatte aus Nylon bespannte Rad) im Wasserbad und nimmt Wasser auf. Zusätzlich saugt das Gerät die Raumluft an, welche dann durch das wasserspeichernde Medium durchgepresst wird und dabei Tierhaare, Hausstaub, Pollen etc abgibt (diese Stoffe bleiben im Filter hängen). Gleichzeitig nimmt die durchgepresste Luft Feuchtigkeit auf, wodurch die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht wird.

Reinigung

Wenn man den Luftreiniger bereits mehrere Monate in Betrieb hatte, sollte man auch einmal daran denken das Gerät zu reinigen. Auch das geht, dank dem schlauen Aufbau des Luftwäschers, denkbar einfach. Denn die Wanne ist spülmaschinenfest und die Verdunstungsmatte, die sich auf dem Rad befindet, kann einfach abgenommen und in der Waschmaschine gewaschen werden.

Persönliche Erfahrung

Rein von den Messergebnissen her lässt sich sagen: Der Boneco W200 tut was er soll. Er reinigt die Luft, was zur Folge hat, dass die Luftfeuchtigkeit im trockenen Raum wieder angehoben wird.

So viel zur messbaren Leistung. Was meinen persönlichen und daher auch subjektiven Eindruck betrifft, hatte ich überraschenderweise auch wirklich das Gefühl, dass die Luft im Wohnzimmer (wo der Benco W200 getestet wurde) tatsächlich reiner, frischer und irgendwie klarer war.

Ein interessanter Nebeneffekt, der mir außerdem aufgefallen ist: Nicht nur ich habe die frischere Luft im Wohnzimmer bemerkt, auch meine Zimmerpflanzen haben die angehobene Luftfeuchtigkeit genossen. Ich hatte tatsächlich den Eindruck, dass sich das bessere Raumklima auch positiv auf die Pflanzen ausgewirkt hat.

Fazit

Wem die trockene Luft im Winter zu schaffen macht, der sollte sich definitiv einen Luftreiniger anschaffen. Der Beneco W200 ist dabei auf jeden Fall zu empfehlen, da das Gerät messbar die Leistung liefert, die es erbringen soll. Außerdem ist dank durchdachtem Design und Aufbau des Luftreinigers die Inbetriebnahme, die Bedienung sowie die Reinigung kinderleicht.

Da die Boneco-Geräte aber durchaus zu den Spitzenprodukten gehören, fallen bei der Anschaffung auch dementsprechende Kosten an. Wer also mit dem Luftklima in der Wohnung an und für sich zufrieden ist und nur nach einem Bedufter sucht um angenehme Duftnoten im Raum zu versprühen, der kann auch getrost zu einem günstigen Produkt greifen.

Sucht man allerdings einen qualitativen Luftreiniger, der die Luftfeuchtigkeit anhebt und für spürbar frische Luft sorgt, empfiehlt es sich etwas tiefer in die Tasche zu greifen.


Habt ihr vielleicht auch einen Luftreiniger zuhause stehen und habt andere oder ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann schreibt uns noch einfach eure Meinung unten in die Kommentare!


Angebote für den Boneco Luftreiniger W200


Gewinne den Boneco W200

Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen. Die Teilnahme am Gewinnspiel war bis zum 28.1.2010 12.00 möglich.


Hinweis: Die MBO Handels GmbH war so freundlich, uns für den Test und die Verlosung jeweils ein Gerät zur Verfügung zu stellen.