Der Boneco Luftwäscher W200 im Test

Dicke Daunenjacke, Wollmütze und warme Winterstiefel – wenn wir im Winter nach draußen gehen, schützen wir uns natürlich vor der Kälte. Dass aber auch ein Risiko besteht sich zuhause zu erkälten, wissen die Wenigsten. Denn wenn es draußen kalt wird, wird die Luft – zumindest im warmen Zimmer – schnell trocken. Der Grund: Die kalte Luft, die durch das Lüften hereinkommt, enthält nur äußerst wenig Wasserdampf. Das begünstigt zum Beispiel das Austrocknen von Nase und Mund, aber auch die Verbreitung von Grippeviren und anderen Krankheiten. Abhilfe kann hier zum Beispiel ein Luftwäscher schaffen. Wir haben für euch den Luftwäscher W200 von Boneco getestet.

Lieferumfang

Das Gerät kommt ohne Schnickschnack einfach verpackt daher. Im Lieferumfang enthalten sind daher lediglich das Gerät selber und eine Gebrauchsanleitung.

Design und Verarbeitung

Das Design des Luftwäschers ist sehr schlicht – was gut ist, da sich das Gerät so gut in jedem Raum macht. Auch die Verarbeitung überzeugt: Der Aufbau des Boneco W200 ist sehr simpel, woran man bereits erkennt, dass sich der Hersteller viele Gedanken über die Handlichkeit des Luftwäschers gemacht hat.

Technische Daten

Bedienung des Boneco Luftwäscher W200

Die Bedienung des Luftreinigers ist unglaublich einfach. Das liegt unter anderem aber auch daran, dass es sich hierbei eben um kein hoch technisches Gerät mit vielen verschiedenen Funktionen handelt.

Um den Boneco W200 in Betrieb zu nehmen, muss lediglich der obere Teil des Geräts abgenommen werden, was ganz simpel durch Anheben der oberen Hälfte funktioniert. Dann schüttet man etwa 4,5 Liter Wasser in die Wanne. Zur Sicherheit befindet sich auch in der Wanne selber eine Markierung, die darauf hinweist, wie viel Wasser maximal eingefüllt werden darf. Leichter fällt einem das Befüllen übrigens, wenn man davor das Rad entfernt und nachher wieder einhängt.

Anschließend den oberen Teil einfach wieder auf die untere Hälfte setzen, die Stromversorgung sicherstellen und dann mittels Drehen am schwarzen Rad, an der Vorderseite des Luftwäschers, das Gerät einschalten. Dabei gibt es zwei Stufen, durch die man die Intensität des Betriebs regeln kann.

Fans von Orangen-, Lavendel oder Rosenaromen bzw. anderen ätherischen Ölen müssen außerdem nicht auf eine feine Duftnote im Raum verzichten. Auf der Rückseite des Beneco W200 gibt es eine kleine Klappe, die mittels Drücken einfach geöffnet werden kann. Hinter dieser befindet sich ein kleines Stoffstückchen, auf welches man das gewünschte Öl träufeln kann und das dann einfach wieder zurück in die Vorrichtung gesteckt wird. So wird über den Boneco Luftreiniger W200 Duft verströmt, ohne dass das Gerät innen mit Öl verunreinigen wird – ein sehr durchdachtes Feature des Schweizer Herstellers.

Der Boneco W200 in der Anwendung

Da das Gerät sonst über keine Funktionen verfügt, bleibt zur Anwendung nicht mehr viel zu sagen. Der Boneco W200 läuft – so lange er über Wasser verfügt – von selbst.

Dabei macht er zwar Geräusche, die aber neben einem laufenden Fernseher oder der Musikanlage auch bei gemäßigter Lautstärke kaum bzw gar nicht zuhören sind. Besonders auf der niedrigen Stufe macht sich der Luftreiniger auditiv nicht wirklich bemerkbar. Wer es beim Zubettgehen allerdings ganz ruhig braucht, der sollte sich den Boneco W200 eher nicht ins Schlafzimmer stellen, denn ganz ohne Geräusche kommt der Luftreiniger natürlich nicht aus.

Auch wissenswert: In der Wanne des Boneco W200 befindet sich ein sogenannter Ionic Silver Stick. Dieser soll durch das Abgeben von Silberionen an das Wasser, das Mikrobenwachstum im Luftreiniger hemmen und sollte 1-2 Mal im Jahr (je nach dem wie häufig der Luftwäscher in Betrieb genommen wird) ausgetauscht werden.

Zusatz-Gadgets für den Boneco W200

Wer zuhause für bessere Luft – vor allem im Winter – sorgen möchte, ist auch gut damit beraten sich zu dem Boneco Luftreiniger den Boneco X200 Thermo-Hygrometer anzuschaffen.

Dieses kleine Gerät dient in erster Linie dazu, die Luftfeuchtigkeit in einem Raum zu messen, zeigt aber auch zusätzlich die Raumtemperatur an. Mit dem Hygrometer, kann man also die Luftfeuchtigkeit vor der Inbetriebnahme des Luftreinigers messen und immer wieder während der Benutzung den aktuellen Stand kontrollieren.

So sieht man nicht nur schön, dass das Gerät tatsächlich tut, was es verspricht, sondern kann auch bei erreichter Zielluftfeuchtigkeit, den Luftreiniger wieder aus bzw. auf eine niedrigere Stufe schalten. Die ideale Luftfeuchtigkeit in einem Raum beträgt übrigens zwischen 45-55%. Bedenken sollte man außerdem, dass sich nicht nur eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit negativ auswirken kann, zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum ist ebenfalls nicht gut – sie kann unter Umständen zu Schimmelbildung führen.

Funktion

Wer sich jetzt – berechtigterweise – die Frage stellt, wie denn dieses  „Luftwaschen“ genau funktionert, den versuchen wir nun aufzuklären:

Im Gerät selber dreht sich das sogenannten „wasserspeichernde Medium“ (das mit der Verdunstungsmatte aus Nylon bespannte Rad) im Wasserbad und nimmt Wasser auf. Zusätzlich saugt das Gerät die Raumluft an, welche dann durch das wasserspeichernde Medium durchgepresst wird und dabei Tierhaare, Hausstaub, Pollen etc abgibt (diese Stoffe bleiben im Filter hängen). Gleichzeitig nimmt die durchgepresste Luft Feuchtigkeit auf, wodurch die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht wird.

Reinigung

Wenn man den Luftreiniger bereits mehrere Monate in Betrieb hatte, sollte man auch einmal daran denken das Gerät zu reinigen. Auch das geht, dank dem schlauen Aufbau des Luftwäschers, denkbar einfach. Denn die Wanne ist spülmaschinenfest und die Verdunstungsmatte, die sich auf dem Rad befindet, kann einfach abgenommen und in der Waschmaschine gewaschen werden.

Persönliche Erfahrung

Rein von den Messergebnissen her lässt sich sagen: Der Boneco W200 tut was er soll. Er reinigt die Luft, was zur Folge hat, dass die Luftfeuchtigkeit im trockenen Raum wieder angehoben wird.

So viel zur messbaren Leistung. Was meinen persönlichen und daher auch subjektiven Eindruck betrifft, hatte ich überraschenderweise auch wirklich das Gefühl, dass die Luft im Wohnzimmer (wo der Benco W200 getestet wurde) tatsächlich reiner, frischer und irgendwie klarer war.

Ein interessanter Nebeneffekt, der mir außerdem aufgefallen ist: Nicht nur ich habe die frischere Luft im Wohnzimmer bemerkt, auch meine Zimmerpflanzen haben die angehobene Luftfeuchtigkeit genossen. Ich hatte tatsächlich den Eindruck, dass sich das bessere Raumklima auch positiv auf die Pflanzen ausgewirkt hat.

Fazit

Wem die trockene Luft im Winter zu schaffen macht, der sollte sich definitiv einen Luftreiniger anschaffen. Der Beneco W200 ist dabei auf jeden Fall zu empfehlen, da das Gerät messbar die Leistung liefert, die es erbringen soll. Außerdem ist dank durchdachtem Design und Aufbau des Luftreinigers die Inbetriebnahme, die Bedienung sowie die Reinigung kinderleicht.

Da die Boneco-Geräte aber durchaus zu den Spitzenprodukten gehören, fallen bei der Anschaffung auch dementsprechende Kosten an. Wer also mit dem Luftklima in der Wohnung an und für sich zufrieden ist und nur nach einem Bedufter sucht um angenehme Duftnoten im Raum zu versprühen, der kann auch getrost zu einem günstigen Produkt greifen.

Sucht man allerdings einen qualitativen Luftreiniger, der die Luftfeuchtigkeit anhebt und für spürbar frische Luft sorgt, empfiehlt es sich etwas tiefer in die Tasche zu greifen.


Habt ihr vielleicht auch einen Luftreiniger zuhause stehen und habt andere oder ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann schreibt uns noch einfach eure Meinung unten in die Kommentare!


Angebote für den Boneco Luftreiniger W200


Gewinne den Boneco W200

Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen. Die Teilnahme am Gewinnspiel war bis zum 28.1.2010 12.00 möglich.


Hinweis: Die MBO Handels GmbH war so freundlich, uns für den Test und die Verlosung jeweils ein Gerät zur Verfügung zu stellen.


Teufel Rockster Cross im Test

Mit ordentlich Wumms durchs Festival-Gelände spazieren oder die Party in den eigenen vier Wänden mit fetten Bässen beschallen – der Teufel Rockster Cross Bluetooth-Lautsprecher verspricht all das. Ob dieses Versprechen gehalten werden kann, erfahrt ihr im folgenden Test.

Lieferumfang

Der Rockster Cross Lautsprecher kommt in einem unspektakulären Karton, dafür mit Tragegriff.

  • Teufel Rockster Cross Lautsprecher
  • Netzkabel
  • Trage-Riemen
  • Bedienungsanleitung

Die Beigabe eines Netzteils ist erfreulich. Auch der Trage-Riemen mit Karabinern ist ein praktisches Detail.

Design und Verarbeitung

Wer das Berliner Unternehmen kennt, wird den Rockster Cross sofort zuordnen können. Mattes Schwarz mit roten Farbakzenten und das geschwungene „T“ gehört dabei zu den Trade Marks.

Der knapp 40cm breite Lautsprecher ist aus hochwertigem, gummierten Kunststoff gefertigt, der wohl auch einige Stöße verkraften kann. Die Spaltmaße sind überall gleichmäßig, was das Eindringen von Feuchtigkeit (IPX5) verhindert. Auch die rückseitigen Anschlüsse befinden sich daher hinter einer Gummi-Klappe.

Detaillierte Spezifikationen

Frequenzbereich50Hz-20kHz
AnschlüsseAUX In (3.5mm), USB, Bluetooth
StromversorgungLi-Ionen-Akku
Wiedergabedauer16h
Abmessungen (BxHxT)380x160x130mm
Gewicht2.40kg
Farbeschwarz
BesonderheitenaptX, Ladefunktion (USB), spritzwassergeschützt
Gelistet seit11.12.2018

Bedienung des Rockster Cross

Die Tasten für die Verbindung über Bluetooth und Inbetriebnahme befinden sich auf der Rückseite. Vier kleine LEDs zeigen auch den aktuellen Akkustand an. Mit einer weiteren Taste lässt sich ein Audioprofil „Outdoor“ einschalten. Es lassen sich auch zwei Rockster Cross miteinander koppeln, allerdings wird dadurch kein Stereo-Klang erzeugt, sondern nur Doppel-Mono.

Auf der Oberseite finden sich die erwartbaren Elemente, Start/Stopp und zwei Lautstärketasten. Mit der vierten Taste kann man die Freisprecheinrichtung aktivieren und die smarten Assistenten von Google und Apple nutzen.  

Damit man auch unterwegs den satten Sound bequem genießen kann, empfiehlt es sich, den Teufel Rockster Cross umzuhängen. Denn das Gesamtgewicht von rund 2,4kg ist auf die Dauer nicht zu unterschätzen.

Teufel Rockster Cross im Betrieb

Das erste Verbinden klappt tadellos. Die ersten Töne beeindrucken auf Anhieb. Satte Bässe wummern aus der 2-Liter-Box. Erfreulicherweise sind auch die Mitten und Höhen gut ausbalanciert. Das gelingt mit je einem 20mm Hochtöner und einem 120mm Tieftonlautsprecher.

Teufel verspricht eine Akkulaufzeit von rund 16h. In unserem Test konnten wir dies sogar noch toppen und erreichten knapp 17,5h bei mittlerer Lautstärke.

Für Party-Geher ist der Outdoor-Modus interessant. Die Änderungen im Sound fallen allerdings subtil aus. Auch im „normalen“ Modus überzeugt der Lautsprecher unterwegs.

Die Sprachsteuerung mittels Google Assistant und Apples Siri klappte im Test problemlos.

Auch das Laden von Smartphones über USB funktionierte ohne Weiteres.

Fazit – Teufel Rockster Cross

Was uns gefällt

Die Berliner Audio-Schmiede weiß was ihre Zielgruppen will: Satter Sound, markantes Design und Mobilität. Die lange Akkulaufzeit und auch das Beilegen eines Netzteils zeigt deutlich, dass Teufel hier ein rundes Paket abliefert. 

Die Party-Tauglichkeit ist dank der Tragemöglichkeit und dem Spritzwasserschutz absolut gegeben. Auch in lauten Umgebungen erzeugt der Rockster Cross genügend „Wumms“ – drinnen wie draußen.

Die Powerbank-Funktion und die Möglichkeit smarte Sprachassistenten zu nutzen, erweisen sich im alltäglichen Gebrauch als praktisch und gut umgesetzt.

Was uns nicht gefällt

Eine Stereo-Koppelung wäre eine schöne Sache gewesen, wird aber wohl für die meisten keine Rolle spielen. Einige nützliche Funktionen können durch das Kombinieren von Knöpfen erreicht werden. Diese sind aber nicht selbsterklärend und sollten in der Anleitung nachgelesen werden.

Conclusio

Prächtiger Sound, lange Akkulaufzeit und Outdoortauglichkeit. Teufel ist mit dem Rockster Cross ein überzeugender Lautsprecher gelungen, der nützliche Features bietet. Im Bereich Sound wissen die Berliner sowieso schon lange, wie man begeistern kann.

Natürlich ist der Preis etwas höher als bei anderen Bluetooth-Lautsprechern. Dafür bekommt man mit dem Teufel Rockster Cross aber auch einen höheren Grad an Qualität und Features.


Angebote für Teufel Rockster Cross


Gewinnchance Teufel Rockster Cross

Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen. Die Teilnahme am Gewinnspiel war bis zum 17. Dezember 16:59 möglich.


Hinweis: Teufel Audio war so freundlich, uns für den Test und die Verlosung jeweils einen Rockster Cross zur Verfügung zu stellen.


Klassische & ausgefallene Adventskalender für Groß und Klein

Weihnachten rückt zwar immer näher, aber gerade die Tage vor dem großen Fest können oft für Kinder und für den ein oder anderen Erwachsenen quälend langsam vergehen. Um die Vorfreude zu schüren und die Vorweihnachtszeit zu überbrücken, schenken sich echte Weihnachtsenthusiasten gerne Adventskalender. Klassiker dabei: Der gute alte Schoko-Adventskalender. Viele wissen aber oft gar nicht, dass es auch eine Vielzahl anderer praktischer, wohltuender und skurriler Alternativen gibt. Hier einen kleinen Auszug an Adventskalendern – auf Geizhals findet ihr natürlich noch viiiiiel mehr! Hier zum Beispiel.

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Huawei Watch GT 2 im Test

Schon seit einigen Jahren hat Huawei auch Smartwatches im Produktportfolio. Dabei war GT-Reihe war schon immer mehr ein Fitness-Wearable als Smartwatch. Mit der neuen Huawei Watch GT 2 wird dieser Weg weiterhin konsequent beschritten und in Details verbessert. Im Praxis-Test finden wir viel Positives, allerdings nicht nur.

Lieferumfang

Eine schicke Verpackung, die das Auspacken leicht gestaltet, dabei aber die Inhalte gut schützt.

  • Huwaei Watch GT 2
  • USB-Ladekabel (USB-A zu USB-C)
  • Ladeadapter (USB-C)
  • Quick Start Anleitung

Ein Netzteil hätte man vielleicht noch beilegen können, auch wenn man wohl davon ausgeht, dass man schon zumindest eines für das Smartphone besitzt. Mit USB-C wird zumindest der aktuelle USB-Standard genutzt.

Detaillierte Spezifikationen

GehäusematerialEdelstahl, Kunststoff
ArmbandmaterialSilikon oder Leder
Display1.39″, 454×454 Pixel, AMOLED, kapazitiver Touchscreen, rund
CPUkeine Angabe (HiSilicon Kirin A1)
SchnittstellenBluetooth 5.1
SensorenBeschleunigungssensor, Gyroskop, Lichtsensor, Kompass, Pulsmesser (optisch), Barometer
Kompatibilitätab Android 4.4, iOS 9.0
StromversorgungAkku (445mAh)
Abmessungen (Gehäuse)45.9×45.9×10.7mm
Abmessungen (Armband)wechselbar
Gewicht41g
BesonderheitenFreisprecheinrichtung, GPS, GLONASS, 5ATM
Gelistet seit2019-09-09

Design und Verarbeitung

Wer die aktuellen Smartphones (z.B. das P30 Pro) von Huawei kennt, weiß, dass Design und Verarbeitung inzwischen ein absolutes Top-Level erreicht haben. Erfreulicherweise macht hier die Watch GT 2 keine Ausnahme. Das Design kann durch Eleganz und Unaufdringlichkeit punkten. Dadurch kann man die Watch GT 2 auch problemlos zu förmlicheren Anlässen tragen, was keine Selbstverständlichkeit ist, gerade bei Wearables mit Fitness-Schwerpunkt.

Auch bei den Materialien sind wir voll des Lobes. Das Silikonarmband ist angenehm zu tragen und wirkt hochwertig. In eine ähnliche Richtung geht das Lederarmband, auch wenn dieses sicherlich nicht für (schwitzende) Vielläufer gedacht ist.

Die Uhr selbst besticht durch das 3D-Glas, das sich um die Ecke biegt und das Aluminium-Gehäuse. Das OLED-Display löst bei einem Durchmesser von 35,5mm mit 454×454 Pixel auf. Damit beträgt die Pixeldichte scharfe 326ppi.

Die Druckpunkte der zwei seitlichen Knöpfe sind knackig und geben durchwegs gutes Feedback. Gegen Eindringen von Süßwasser ist die Watch GT 2 bis zu 50m geschützt.

Software

Huawei setzt bei der Watch GT 2 auf ein eigenen Betriebssystem und verwendet nicht Googles Wear OS. Das ist gerade bei Wearables nicht ungewöhnlich, auch andere Hersteller nutzen eigene Lösungen.

Android-User werden sich trotzdem schnell zurechtfinden. Am Startbildschirm kann von oben runtergewischt werden um zu den Schnelleinstellungen zu kommen. Darunter auch sehr praktische Features wie „No Disturb“ und „Find Phone“. Letzteres sorgt dafür, dass das verbundene Smartphone (sehr laut) läutet.

Ein Wisch von unten bringt einen zu den Benachrichtigungen des Smartphones, die auf die Watch GT 2 weitergeleitet werden können. Sehr schade ist lediglich, dass nicht auf die Nachrichten geantwortet werden kann. Bei manchen Apps wird auch nur die Überschrift (Gmail) angezeigt und nicht der gesamte Nachrichten-Inhalt. Verschenktes Potenzial.

Seitliches Wischen über den Bildschirm bringt einen zu den zahlreichen Fitness-Apps und deren schön gestalteten Übersichtsseiten.

Natürlich gibt es auch eine eigene Smartphone-App „Huawei Health“ (Android/iOS), die zahlreiche weitere Einstellungsmöglichkeiten bietet und eine noch genauere Übersicht der eigenen sportlichen Leistungen. Das erste Pairing des Smartphones mit der Smartwatch gestaltete sich etwas mühsam. Erst der Restart des Smartphones und der Watch brachte die gewünschte Verbindung. Danach war die Koppelung über Bluetooth allerdings stabil und sorgte für keinerlei Probleme.

In der App lässt sich auch ganz genau einstellen, welche Benachrichtigungen an die Watch GT 2 weitergeleitet werden können. Auch neue Designs für die Ziffernblätter können hier runtergeladen und installiert werden.

Die Fitness-Apps sind übersichtlich gestaltet. Da die Watch GT 2 auch über ein GPS-Modul verfügt, können auch die eigenen Läufe problemlos getrackt werden und genaue Statistiken abgerufen und geteilt werden. Auch Achievements für erreichte Leistungen sollen die eigene Motivation fürs Workout steigern.

Huawei Watch GT 2 im Alltag

Zwei Dinge sind während des Testzeitraums von rund einer Woche sehr positiv aufgefallen. Die Akkulaufzeit war beeindruckend, denn nach dem erstmaligen Aufladen über den magnetischen Ladeadapter, war kein weiteres Laden notwendig. Die Kombination aus stromsparender CPU, OLED-Display und Software-Optimierungen macht sich dabei absolut bezahlt. Anzumerken ist hierbei noch, dass die Always-On Funktion des Displays aktiviert war. Erst als die Uhr abends abgelegt wurde, schaltete sich das Display nach einiger Zeit von selbst aus. Nach 7 Tagen war der Akkustand auf 12% gesunken.

Außerdem konnte das scharfe OLED-Display und das schlichte Design zu jederzeit überzeugen. Auch bei Tageslicht war das Display gut ablesbar. Da die Watch GT 2 auch nicht klobig wirkt, kann sie auch problemlos zu jedem Anlass getragen werden und nicht nur zum Workout. Für schmale Handgelenke gibt es ja zudem noch eine 42mm-Version.

Die Fitness-Apps funktionieren im Alltag tadellos und liefern mehr oder weniger nützliche Infos. Praktisch ist dabei, dass der untere Knopf als Shortcut für eine oft genutzte Watch-App genutzt werden kann. Wer hier wirklich alles herausholen will, muss auf die Smartphone-App zurückgreifen.

Anrufe können über die Uhr auch angenommen werden. Dabei sind die eingebauten Lautsprecher überraschend laut und klar. So lässt sich auch Musik über diese abspielen und kommt vom Sound her fast an kleine Bluetooth-Lautsprecher heran.

Etwas schade war es dann aber immer wieder, wenn eine Benachrichtigung vom Smartphone auf der Watch GT 2 eingelangt ist. Denn eine echte Interaktion (außer Lesen) ist nicht möglich. Teilweise wurden auch Benachrichtigungen doppelt angezeigt. So vorteilhaft sich die Energieeffizienz des Kirin-A1-Chips auf die Akkulaufzeit auswirkt, für eine flüssige Darstellung auf der Watch GT 2 reicht die Power leider nicht. Zwar kann man schnell zwischen den Menüs navigieren, „smooth“ wirkt das dabei nicht.

Fazit

Was gefällt

Die Watch GT 2 ist ein schickes Gerät. Huawei setzt auf ein schlichtes Design mit sportlichen Akzenten. Das OLED-Display ist leuchtstark und ein echter Hingucker. Alles ist tadellos verarbeitet und wasserdicht. Dazu kommt, dass Huawei viel Wert auf lange Akkulaufzeiten gelegt hat.

Auch die Fitness-Apps sind umfangreich schön gestaltet. Die Herzfrequenzmessung funktionierte im Test zuverlässig, aber auch das GPS-Tracking war ein nützliches Feature, das in diesem Preisbereich (ab 230 Euro) keine Selbstverständlichkeit ist.

Was nicht so gefällt

So gut die Watch GT 2 als Fitness-Tracker funktioniert, so bescheiden sind die anderen „smarten“ Features integriert. Benachrichtigungen werden zwar verlässlich auf die Uhr weitergeleitet, wer darauf reagieren will, muss aber erst recht wieder das Smartphone zücken.

Auch das schöne OLED-Display verblasst etwas, wenn die Menüpunkte auf der Uhr mit ein paar Frames zuwenig aufgerufen werden und dadurch nicht das Gefühl aufkommt, als wäre alles „aus einem Guss“. Die lange Akkulaufzeit hat eben doch ihren Preis.

Conclusio

Alle, die auf der Suche nach einem eleganten Fitness-Wearable sind, können die Huawei Watch GT 2 ins Auge fassen. Lange Akkulaufzeiten, eine beeindruckende Verarbeitung und ein leuchtstarkes OLED-Display bilden ein stimmiges Gesamtpaket, das für diesen Preis die Konkurrenz ordentlich aufmischt.

Wer eine leistungsstarke Smartwatch sucht, sollte die Erwartungen an die Watch GT 2 deutlich herunterschrauben bzw. weitersuchen. Zu sehr liegt der Fokus einfach auf die Fitness und lange Laufzeiten, zu wenig auf die „smarten“ Features.


Angebote für die Huawei Watch GT 2


Huawei Austria war so freundlich, uns für den Test zwei Modelle zur Verfügung zu stellen.

Philips FC6826/01 SpeedPro Max im Test

Akku-Staubsauger erfreuen sich großer Beliebtheit, sind sie doch besonders praktisch, wenn schnell Dreck „verschwinden“ soll. Da wundert es nicht, dass Philips derzeit für seine SpeedPro Staubsauger-Serie kräftig die Werbetrommel rührt. Um herauszufinden wie sich der SpeedPro Max wirklich im Alltag schlägt, haben wir diesen auf Herz und Nieren getestet.

Lieferumfang & erster Eindruck

Der FC6826 kommt in einer schönen und handlichen Packung, die bereits den Transport vom lokalen Händler oder auch der örtlichen Postfiliale sehr angenehm gestaltet.

Durch den Tragegriff und das doch eher leichte Gewicht entstehen keine Probleme beim Tragen bzw. beim Transport. Selbst beim Verwenden öffentlicher Verkehrsmittel hat man keine nennenswerten Schwierigkeiten.

Ist der SpeedPro Max dann erst mal daheim eingetroffen so wird einem beim Öffnen des blauen Kartons als erstes der Korpus sowie die Bodendüse mit dem Spruch „Enjoy the fast cleaning experience“ präsentiert. Verlängerungsrohr sowie Ladegerät und Wandhalterung finden sich dann im unteren Teil des Kartons.

Nachdem man die drei Hauptkomponenten aus der Verpackung genommen und sie mühelos zusammengesteckt hat, kann es eigentlich schon losgehen. Die Montage ist simpel und selbsterklärend und das Gerät an sich sehr intuitiv. Möchte man jedoch sichergehen, so liegt auch eine deutsche Bedienungsanleitung bei.

Das Gerät kommt wie gewohnt mit einem halb vollen Akku und kann somit eigentlich auch gleich verwendet werden. Es empfiehlt sich jedoch auf jeden Fall erstmal zu warten und den Akku komplett zu laden.

Während des Ladevorgangs kann man sich zum Beispiel einen netten Platz für den Neuzugang und die Wandhalterung überlegen. Zubehör für die Montage, in diesem Fall Schrauben und Dübel liegen bei. Jedoch nur für die Montage an einer Betonwand. Hohlraum bzw. Ziegeldübel müssen selbst erworben werden.

Das Ladekabel lässt sich einfach in die Wandhalterung einhängen und lädt dann immer automatisch das Gerät wieder auf. Es geht aber auch ohne eine Wandbefestigung, da das Ladegerät magnetisch am Korpus haftet.

Wie den Bildern deutlich entnommen werden kann, hat der FC6826 ein wirklich gelungenes Design und ist mit seiner Kombination aus schwarz/rosegold/silber, sowie den blauen Akzenten ein optisches Highlight. So muss man ihn in keinem Fall zwingend in irgendeiner dunklen Abstellkammer verstecken, sondern kann ihn getrost im Wohnbereich – immer griffbereit –  verweilen lassen.

Spezifikationen

Typ Stielsauger, Handstaubsauger
Akku 25.2V, Li-Ionen
Farbe schwarz/​gold
Fassungsvermögen 0.6l
Filterung abwaschbarer Filter
Betriebsdauer 65min
Ladedauer 5h
Zubehör Fugendüse, 360° Saugdüse, Ladekabel, Wandhalterung
Gewicht 2.73kg
Gelistet seit 2018-05-15

Im Alltag

Bei meiner Frau und mir wurde der SpeedPro Max in unserem Haushaltsalltag getestet. In unserem Haus mit 150m² auf drei Ebenen haben wir bereits zwei Saugroboter, die mehrmals in der Woche den angesammelten Staub bekämpfen.

Für uns bietet der neue Handstaubsauger aber die Möglichkeit schnell und mobil das gesamte Haus zu saugen. Besonders jene Bereiche, an die der Roboter nicht herankommt, wie die Treppen, das Sofa oder den Keller.

Es war uns möglich mit einer Akkuladung das gesamte Haus zu reinigen ohne eine Pause einlegen zu müssen. Wodurch sich erfreulicherweise zeigt, dass die angepriesenen 65 Minuten Akkulaufzeit auch der Realität entsprechen. Zu beachten ist nur, dass der Turbomodus natürlich einiges mehr an Energie benötigt. So kommt man auf eine maximale Laufzeit von circa 21 Minuten.
Vor allem bei der ersten Inbetriebnahme fallen einem besonders die gelungene Handhabung, die gut platzierten Bedienelemente und die praktische Hartbodendüse auf.

Nimmt man den Philips Sauger das erste Mal in die Hand, fällt einem sofort das moderne Design auf.
Der Powerbutton ist sehr gut platziert und bedarf genau der richtigen Menge an Kraft um zwischen den Stufen 1, 2 und Turbo zu regeln. Sobald man ihn einschaltet, leuchtet auch das bisher völlig unsichtbare Display auf und zeigt dem Benutzer in 10%-Schritten die verbleibende Akkukapazität an.

Direkt über dem Display findet sich dann auch der Knopf zum Lösen des Staubbehälters. Dieser kann als Ganzes aus dem FC6826 entfernt und durch das Öffnen des Deckels einfach in den Abfalleimer entleert werden.
Die Bodendüse ist das zweite Highlight und besticht vor allem durch die drei Front-LEDs. Diese leuchten im Betrieb automatisch auf und zeigen einem wirklich, wo der sonst auch leicht übersehbare „Dreck“ liegt. Meistens hätte man diesen ohne die extra Beleuchtung nicht gesehen. Wir fanden die zusätzliche Beleuchtung besonders an dunklen und unbeleuchteten Stellen, wie z.B. unter dem Bett oder dem Sofa, praktisch.

Beim Blick von oben hat man dank einer Plexiglasabdeckung immer freie Sicht auf die rotierende Bürste und kann somit gleich erkennen, ob sich vielleicht etwas Gröberes verfangen hat.

Auf der Unterseite zeigen sich dann noch zwei weitere Vorteile der Bürste: Zum einen wären da die blauen Gumminoppen, die für einen wirklich guten Ansaugdruck sorgen. Zum anderen verfügt die Bürste auch über vielen kleine Räder, die dem Gerät wirklich hervorragende Wendigkeit verleihen. Zusammen mit dem sehr flexiblen Gelenksystem zwischen Stange und Düse kommt man quasi überall hin.

Bei genauerer Betrachtung zeigt sich auch ein weiterer Vorteil: Die rotierende Rolle der Bodendüse lässt sich sehr schnell und einfach entfernen, um sie einer leichteren Reinigung zu unterziehen, sollten sich doch einmal viele Haare oder ähnliches verfangen haben. Was ich für ein wirklich gutes Feature halte, da sich dieser Vorgang oft bei anderen Düsen sehr schwer und umständlich gestaltet.

Als letzten Aufsatz gibt es noch den Pinsel, welcher direkt in die Verlängerungsstange eingearbeitet ist. Dieser dient hauptsächlich dazu, um zum Beispiel schnell Spinnweben oder Krümel aus einer schmalen Nische zu entfernen.

Hierzu muss lediglich die Bodendüse vom Rohr gelöst und der Pinsel nach vorne geklappt werden.
Möchte man entweder das Verlängerungsrohr oder die Bürste lösen, lässt sich dies über eine der beiden Druckschalter erreichen. Unsere Erfahrung nach sind die beiden Druckknöpfe eher schwer zu drücken – es empfiehlt sich dazu beide Hände frei zu haben.

Fazit

Der Philips FC6826/01 SpeedPro Max hat meine Frau und mich nicht nur überrascht, sondern auch überzeugt! Mit dieser Produktreihe kann Philips durchwegs mit ähnlichen Geräten von Dyson, Siemens & Co. mithalten.

Trotzdem gibt es Verbesserungspotential: So ist es zum Beispiel schade, dass im Griff kein Softgrip-Bereich vorhanden ist, der eine längere Handhabung wohl ein wenig angenehmer gestalten würde. Denn bei längerer  Inbetriebnahme (ab ca. einer Stunde) merkt man, dass die Hand müde bzw. der Griff warm wird. Beides könnte möglicherweise mit einem Softgrip-Bereich reduziert werden.

Aufgrund des großen und leistungsstarken Akkus, welcher direkt hinter dem Staubbehälter und unter dem Griff verbaut ist, ist es wahrscheinlich auch nicht möglich das Gewicht signifikant zu reduzieren. Für zarte Menschen könnte der SpeedPro Max bei langem Gebraucht doch etwas zu schwer sein.

Zudem liegt dem Gerät leider kein richtiger Pinselaufsatz bei, welcher sowohl auf dem Verlängerungsrohr als auch direkt am Korpus verwendet werden kann. Der kleine Pinsel am Ende des Rohr ist leider nicht geeignet um z.B. gründlich Sessel oder Sofas abzusaugen. Er ist hierfür einfach zu weich. Es gibt jedoch eine Mini Turbo Bürste, welche aber seperat erworben werden muss. Zudem sind die Verbindungspunkte teilweise nur schwer lösbar und der Wechsel geht daher auch nicht allzu schnell von der Hand.

positiv ist:
+ Akkulaufzeit – 150m² problemlos zu saugen mit einer Akkuladung
+ Geräuschpegel – leiser als gedacht
+ Großer Staubbehälter
+ Durchdachtes Konzept
+ Sehr wendige, leichtläufige Bodenbürste
+ Leichte Reinigung der Bürste
+ Front LED-Licht
+ ansprechendes Design
+ praktische Wandhalterung

negativ fällt auf:
– Fehlender Pinselaufsatz
– Pinsel an Verlängerungsrohr zu weich für universellen Einsatz
– Teilweise sehr „strenge“ Verbindungslaschen
– Handgriff leider ohne Softgrip

Alles in allem können wir trotzdem eine klare Kaufempfehlung für den Philips FC6826/01 SpeedPro Max aussprechen, nicht zuletzt wegen dem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis.


Gewinnchance

Die Teilnahme ist war bis zum 9. Oktober 16:59 möglich. Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen!


Hinweis: Philips war so freundlich, uns für die Verlosung und für den Test zwei Philips FC6826/01 SpeedPro Max zur Verfügung zu stellen.